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Test: Wann sich Reiserücktrittversicherungen lohnen

Vorsicht bei Krankheiten Test: Wann sich Reiserücktrittversicherungen lohnen

Wer eine gebuchte Reise absagen muss, bleibt oft auf den Kosten sitzen. Gegen dieses Risiko schützen spezielle Reiserücktrittsversicherungen. Für wen sich solch eine Police lohnt, hat die Zeitschrift "Finanztest" ermittelt.

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Fällt der Urlaub wegen einer Krankheit aus, sollten Versicherte genau in den Vertragsbedingungen nachlesen.

Quelle: Uwe Zucchi

Berlin. Bei mehreren Reisen im Jahr lohnt sich ein Jahresvertrag, erklärt "Finanztest" (Ausgabe 3/2018). Ein guter Familienvertrag für mehrere Urlaube von jeweils 1000 Euro ist schon ab 107 Euro zu haben.

Die Experten prüften die Konditionen von 138 Tarifen von 15 Versicherungen.

Das Ergebnis: Kein Versicherer schneidet "sehr gut" ab. In einem Fall vergaben die Tester sogar die Note "mangelhaft."

Ein wichtiger Punkt aus Sicht der Tester: In den Bedingungen vieler Verträge findet sich eine Klausel, wonach eine "unerwartet schwere Krankheit" Grund für den Leistungsanspruch ist. Das Problem: Für Kunden ist nicht immer klar, ob eine Krankheit eine Stornierung rechtfertigt oder nicht. So kann etwa eine Nasennebenhöhlenentzündung für einen gebuchten Tauchurlaub durchaus ein Grund für eine Absage sein, für einen Strandurlaub aber eher nicht.

Vor allem Reisende mit chronischen Erkrankungen sollten bei Reiserücktrittsversicherungen besonders aufpassen, raten die Tester. Bei Vorerkrankungen, die plötzlich zu einer Verschlechterung der Gesundheit führen, könnten Verbraucher nicht immer mit einer Erstattung rechnen. Deshalb kann es ratsam sein, sich vor der Buchung die Reisefähigkeit vom Arzt bestätigen zu lassen, um späteren Ärger zu vermeiden.

Wesentlich für den Versicherungsschutz ist außerdem der Zeitpunkt der Stornierung. In den Policen ist zumeist von einer "unverzüglichen" Stornierung die Rede. Kunden hoffen jedoch oft noch auf eine Genesung. In diesen Fällen empfiehlt sich ebenfalls der Besuch beim Arzt und ein frühzeitiges Gespräch mit dem Versicherer.

dpa

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