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Wanderdünen-Leuchtturm könnte bald wieder gesperrt werden

Tourismus Wanderdünen-Leuchtturm könnte bald wieder gesperrt werden

Dänemark-Touristen müssen sich ranhalten. Wollen sie den Leuchtturm von Rubjerg Knude Fyr im Jütland besteigen, sollten sie das bald tun. Er soll bald geschlossen werden.

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Der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr unweit des Ferienorts Løkken liegt an der dänischen Nordsee - und könnte wegen der Erosion der Steilküste schon bald ins Meer stürzen.

Quelle: Kim Wyon/Visit Denmark/dpa-tmn

Løkken. Der Leuchtturm von Rubjerg Knude Fyr im dänischen Jütland dürfte bald wieder für Besucher gesperrt werden. Schon im kommenden Jahr könnte es soweit sein - spätestens aber 2019. Darauf macht Visit Denmark aufmerksam.

Grund ist die Erosion der Steilküste: Der 23 Meter hohe Leuchtturm wird irgendwann in die Nordsee stürzen. Bekannt ist der Turm dadurch, dass er lange mitten in einer Wanderdüne stand und von den Sandmassen zu großen Teilen umgeben war.

Erst 2016 war der Leuchtturm nach umfassender Renovierung wieder für Touristen geöffnet worden, mit neuer Treppe und Aussichtsplattform. Damals gingen Experten noch davon aus, dass die bis zu 60 Meter hohe Steilküste den Turm erst in 10 oder 15 Jahren erreichen würde. Doch die Herbststürme der vergangenen Wochen hätten sichtbar am Ufer genagt, so Visit Denmark. Der Leuchtturm hatte im Jahr 1900 den Betrieb aufgenommen und 1968 wegen der Wanderdüne wieder eingestellt.

dpa

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