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Die Welt des Wasser-Stoffs

Bademode-Trends 2017 Die Welt des Wasser-Stoffs

Baywatch? Rüschen? Oder Schnüre? In diesem Sommer ist alles erlaubt – zumindest, was die Bademode betrifft. Denn die Bikini-Trends der Saison 2017 sind so vielseitig wie selten zuvor.

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Lass dein Haar herunter

Egal ob am Strand, am Pool oder zum Sonnen im Stadtpark: bei den Bikini- und Badeanzugtrends des Sommers ist für jede etwas dabei.

Quelle: unsplash

Hannover.  

Haut zeigen – aber züchtig

Am besten etwas heller als der eigene Hautton

Am besten etwas heller als der eigene Hautton: Bademode in Nude.

Quelle: Seafolly

Ein bisschen nackt und doch züchtig verpackt: Prominente, Models und Modeblogger setzen in diesem Sommer allesamt auf hautfarbene Bademode. Das kann bei gebräunter Haut in Kombination mit auffälligen Details wie Raffungen und Netzeinfassungen sehr elegant und verheißungsvoll aussehen. Wichtig ist die Abstimmung mit der eigenen Hautfarbe. Schmeichelnd ist es, wenn diese ein wenig dunkler ist als ihre Verpackung. Ansonsten stellt sich schnell die Frage, ob es zum neuen Strandoutfit auch die passenden Thrombose-Strümpfe gibt.

Alle Hosen hoch!

Sexy, und das nicht zu knapp

Sexy, und das nicht zu knapp:

Quelle: RND

Die High-Waist-Höschen kommen! Bademodendesigner wie Lydia Maurer aus Berlin wollen mit ihren Entwürfen dem gerecht werden, was Frauen wirklich brauchen – und ihnen das Gefühl geben, gut angezogen zu sein, auch am Strand. Entgegen jedem Trend, der Kleidergröße 34 voraussetzt, sind High-Waist-Höschen in Kombination mit drapierten Tops perfekt für alle Körper von schlank bis kurvig. “Frauen geben sich selbst die Schuld, wenn etwas nicht passt“, sagt Designerin Lydia Maurer. Dabei seien die meisten Schnitte völlig unrealistisch für normale Körper ab Größe 38. Welche Freude, dass Designer wie die Berlinerin mit ihren Modellen die Bademode revolutionieren möchten!

Ein bisschen Baywatch

Sportlich mit Neunziger-Flair

Sportlich mit Neunziger-Flair: Badeanzüge im Baywatch-Look.

Quelle: Caitlin Kelly

Die heißesten Rettungsschwimmerinnen der Neunzigerjahre feiern zurzeit im Kino ihr Comeback. Serienfans zollen ihnen Tribut – wahlweise als Zuschauer im aktuellen Kinofilm oder in roten Badeanzügen am Strand. Auf den ersten Blick kommen die Einteiler unaufgeregt sportlich daher. Ein genialer Understatement-Schachzug – denn diese Anzüge zaubern Endlosbeine dank hohem Beinausschnitt. Wer Rot nicht mag, bekommt sie auch in anderen Knallfarben – gern mit individuellem Schriftzug, Reißverschluss am Dekolleté oder ganz zeitgemäß mit Smiley-Print.

Keine ganz neue Masche

Quelle: Kiini

Der heißeste Trend von 2016 ist auch dieses Jahr noch absolut angesagt: der Häkel-Bikini. Allerdings hat das It-Piece von Kiini (Bild, über net-a-porter.com) in diesem Jahr deutlich Konkurrenz bekommen. Sei es entweder durch Modeketten, die zu deutlich günstigeren Preisen nachgezogen haben, oder aber durch hochambitionierte Häkelfreunde, die auf Selbstgemachtes schwören. Im Netz lassen sich unzählige Anleitungen finden, wie jeder seinen eigenen Retro-Look aus Luftmaschen und Stäbchenreihen zaubern kann. Farblich sind da keine Grenzen gesetzt: natürlich gibt es den Häkelbikini in Nude, aber auch in Kunterbunt und Quietschgelb, oder im angesagten Boho-Look. Was alle Häkel-Liebhaberinnen beachten sollten: Wer mit seinem Bikini ins Wasser will, sollte auf Synthetik-Garn setzen. Ansonsten wird der Weg zurück wegen unfreiwilliger Ausleier-Erscheinungen peinlich.

Rüschen und Volants

Verspielte Kurvenzauberer

Verspielte Kurvenzauberer: Bikinis und Badeanzüge mit Rüschen.

Quelle: NurPhoto

Volants sind Zauberer, die jedem noch so schlichten Look etwas Besonderes verleihen. Und sie kleiden nicht nur am Strand perfekt. In Kombination mit Shorts oder Röcken sind sie auch im Strandcafé noch tragbar. Designer wie Lisa Marie Fernandez oder die Macher von “Como un pez en el Agua“ (Bild) schwören auf Rüschen – modern interpretiert auch an asymmetrischen Oberteilen und Badeanzügen. “Volants haben den schönen Nebeneffekt, dass sie die Brüste größer wirken lassen“, sagt Modebloggerin Palina Kozyrava. Was aber bedeutet: Rüschen an Stellen, die man lieber kaschieren möchte, sind verboten.

Ausgeschnitten und verschnürt

Vorsicht vor dem Wurstnetz-Effekt

Vorsicht vor dem Wurstnetz-Effekt: Schnürungen müssen perfekt sitzen.

Quelle: Geisler-Fotopress

Nichts für Schüchterne sind Bikinis und Badeanzüge mit Schnürungen und sogenannten Cut-outs – großflächigen Ausschnitten an Kleidungsstücken. Denn fest steht: Beide Trends ziehen die Blicke auf sich. Das führt im besten Fall zu einem Wow-Effekt, kann aber auch Augenschmerz beim Betrachter auslösen, etwa, wenn die Beachwear einschneidet wie das Wurstnetz bei der Salami. Schnürungen und Cut-o uts fesseln tatsächlich den Blick, da sie ein aufregendes Linienspiel auf dem Körper zeichnen. Und obwohl viel Haut durchblitzt, sieht das Ganze überraschenderweise sehr angezogen aus – etwa bei den Entwürfen von Patri Santana.

Züchtig und hochgeschlossen

Modern, cool und ohne Verrutschgefahr

Modern, cool und ohne Verrutschgefahr: High-Neck-Schnitte.

Quelle: Geisler-Fotopress

Klar, dass auch Popstar Rihanna gern zum High-Neck-Bikini greift. Die Sängerin hat die passende Attitüde dafür: cool, sportlich und irgendwie auch sexy wirken die neuen, hochgeschlossenen Bikini-Oberteile, die aus überraschend viel Stoff bestehen. Der High-Neck-Bikini verzichtet auf den tiefen Einblick ins Dekolleté und schließt züchtig unter der Kehle ab. Wenn es schlecht läuft, kann er an einen Sport-BH erinnern, der breite Schultern macht. Richtig in Szene gesetzt (wie etwa hier von Trucha Cloth) ist er der vielleicht coolste Vertreter unter den Zweiteilern in diesem Sommer.

Von Dany Schrader

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