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Ariel Pink und mehr Musiktipps

Musiktipps von Mathias Begalke Ariel Pink und mehr Musiktipps

Ein Ozean aus Soul und Euphorie für Jazz- und Saxofonfans, kollagenhafter Future-Pop zwischen Falco und Fiction Factory, und finsterer Folk zwischen Selbstmitleid und Sarkasmus: die Musiktipps von Mathias Begalke.

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Quelle: Fotolia

Hannover.  

Kamsai Washington: Harmony of Difference. Verlangen, Bescheidenheit, Wissen, Blickwinkel, Redlichkeit, Wahrheit – so heißen die sechs neuen Stücke des Saxofonisten und John-Coltrane-Bewunderers, dessen Debüt “The Epic“ 2015 nicht nur Jazzfans cool fanden. Wieder spielt er mit Band, Orchester und Chor. “Truth“, das klopfende Herz dieser EP, ist ein Ozean aus Soul und Euphorie, Mut und Experiment.

Kamsai Washington

Kamsai Washington: Harmony of Difference

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Ariel Pink: Dedicated to Bobby Jameson. Der Sixties-Sänger Bobby Jameson sollte einfach kein Popstar werden, er starb verarmt, vereinsamt, verloren. Ariel Pink, Spezialist für Songs über Seelen im Stillstand, ist er eine Inspiration. Für seinen kollagenhaften Future-Pop stiehlt er Sound und Visionen anderer, diesmal von Falco und Fiction Factory. Feels like Heaven.

Ariel Pink

Ariel Pink: Dedicated to Bobby Jameson

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Josh Ritter: Gathering: “Immer wenn es regnet, gießt es gleich in Strömen, ich bete, dass es noch ein bisschen mehr auf mich schüttet.“ Die Trennung ist noch frisch, Selbstmitleid und Sarkasmus liefern sich einen erbitterten Kampf. Am Ende gewinnt der Trotz: “Du wirst mich niemals jammern sehen.“ Ritters Folk der Finsternis wird zurecht mit Dylan und Cash verglichen.

Josh Ritter

Josh Ritter: Gathering

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Von Mathias Begalke

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