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Evgeny Kissin und mehr Klassiktipps

Musiktipps von Michael Berger Evgeny Kissin und mehr Klassiktipps

Ein ehemaliges Klavierwunderkind mit intensiv-brillanten Beethoven-Einspielungen, Schubert-Klaviersonaten zwischen Schwärmerei und Präzision, und eine Bratsche im verdienten Rampenlicht: die Musiktipps von Michael Berger.

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Quelle: Fotolia

Hannover.  

Evgeny Kissin: Beethoven. Das ehemalige russische Wunderkind Kissin ist längst ein ausgereifter Klavierstar. Seine Live-Einspielungen von Beethoven-Sonaten und -Variationen klingen sehr gelassen und gleichzeitig intensiv und brillant. Er fühle sich in der Musik des Komponisten inzwischen “ganz zu Hause“, versichert der Pianist. Man kann es hören.

Evgeny Kissin

Evgeny Kissin: Beethoven

Quelle: Deutsche Grammophon

Krystian Zimerman: Franz Schubert. Der Pole Zimerman möchte stets das eigene Instrument mitführen. Seine Konzerte müssen peinlich genau zu kalkulieren sein. Bei den Aufnahmen der letzten Schubert-Sonaten A-Dur und B-Dur kann man das Skrupulöse heraushören. Doch er kann auch zum Flug abheben und schwärmerisch intonieren.

Krystian Zimerman

Krystian Zimerman: Franz Schubert

Quelle: Deutsche Grammophon

Nils Mönkemeyer: Walton, Bruch, Pärt. Mönkemeyers großes Verdienst ist es, die Bratsche vom Image des Aschenputtel-Instruments befreit zu haben. Seine Aufnahmen mit den Bamberger Symphonikern setzen Maßstäbe. Besonders das mal neoromantische, mal Jazz-inspirierte Violakonzert des Briten William Walton von 1928/1929 ist eine lustvoll aufgetischte Entdeckung.

Nils Mönkemeyer

Nils Mönkemeyer: Walton, Bruch, Päth

Quelle: Sony Classics

Von Michael Berger

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