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“Das Vermächtnis der Spione“ und mehr Buchtipps

Buchtipps von Nina May “Das Vermächtnis der Spione“ und mehr Buchtipps

Eine Dorfgeschichte aus dem 19. Jahrhundert im kecken Plauderton, der Abschluss eines autobiografischen Romanzyklus in den turbulenten 68ern, und das Vermächtnis des legendären Spions George Smiley und seines Schöpfers: die Buchtipps von Nina May.

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Quelle: dpa

Hannover.  

Nell Leyshon: Die Farbe von Milch . Mit einer ungewöhnlichen Erzählstimme berichtet die britische Autorin über das Mädchen Mary. Ihr Haar hat die Farbe von Milch, und sie muss trotz ihres Gehfehlers auf dem Feld arbeiten. Die Dorfgeschichte aus dem 19. Jahrhundert verzichtet auf Kommata und wird im Plauderton entfaltet. Mit dieser kecken Perspektive behauptet sich die Erzählerin in einer patriarchalen Welt.

Nell Leyshon

Nell Leyshon: Die Farbe von Milch

Quelle: Verlag

Ulla Hahn: Wir werden erwartet. Die 71-jährige Schriftstellerin schließt ihren autobiografischen Romanzyklus ab. Ihre Protagonistin Hilla Palm ließ sie quer durch die deutsche Nachkriegsgeschichte reisen. Im vierten Band sucht Palm nun in den turbulenten 68ern ihren Platz – zwischen ideologischer Ernüchterung und Freiheitswillen.

Ulla Hahn

Ulla Hahn: Wir werden erwartet

Quelle: Verlag

John le Carré: Das Vermächtnis der Spione. Der 85-jährige Brite kehrt zu seinen Ursprüngen als Schriftsteller zurück, zu seiner legendären Figur George Smiley. Der Spion versucht, inmitten des Kalten Krieges seine moralische Integrität nicht zu verlieren. Es soll das letzte Abenteuer Smileys sein, kündigte der Autor an. Es handelt sich also auch um sein Vermächtnis.

John le Carré

John le Carré: Das Vermächtnis der Spione

Quelle: Verlag

Von Nina May

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