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Sportbuzzer Abschiede und Neuanfänge beim 1. VfL
Sportbuzzer Abschiede und Neuanfänge beim 1. VfL
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20:59 06.05.2018
Caspar Jacques hat seine Spielerlaufbahn beim 1. VfL Potsdam am Sonnabend beendet und ist nun Co-Trainer. Quelle: Julius Frick
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Potsdam

Das Schlusswort des Abends auf dem Parkett der MBS-Arena hatte einer, der in doppelter Hinsicht dafür prädestiniert war: Jan Piske trat während seiner Verabschiedung vom 1. VfL Potsdam ans Mikrophon: „Ich kann das nicht in Worte fassen. Vielen, vielen Dank, ich werde das hier vermissen“, sagte der 30 Jahre alte Publikumsliebling. Es war einer der wenigen nachdenklichen Momente am Sonnabendabend, an dem Feierstimmung dominierte: Wegen des 33:22-Sieges in der 3. Liga Nord gegen Hannover-Burgwedel, der unterhaltsamen Partie (obwohl die Anzeigetafel ausgefallen war, weshalb sich das Gefühl einstellte wie beim Fernsehen ohne Ton), wegen einer Gesamtplatzierung noch vor Oranienburg und wegen des Happy Ends einer Saison, die mit einem verpatzen Auftakt begonnen hatte. „Wir sind noch Sechster geworden und die beste Mannschaft des Landes“, sagte Alexander Haase, der sportliche Leiter, „darauf sind wir stolz. Wenn uns das im Herbst jemand gesagt hätte, hätten wir das nicht geglaubt.“

Damals war der Club ans Tabellenende gestürzt. Haase räumte ein, dass damals auch die Situation für Trainer Daniel Deutsch kritischer geworden sei, „das ist einfach so, bei einer Bilanz von 1:13 Punkten. Wir alle waren von seinen Qualitäten überzeugt und auch die Spieler haben immer hinter dem Coach gestanden und dafür votiert, auf jeden Fall mit ihm weitermachen zu wollen.“ Und:  „Die Mannschaft ist in dieser Saison gemeinsam durch eine Krise gegangen und hat sie gemeistert: Das kann noch einmal zu einem großen Vorteil werden, wenn es darum gehen sollte, Rückschläge zu verkraften.“

Im Kader der neuen Saison ist bereits eine Schlüsselposition besetzt worden: Für Co-Trainer Alexander Schmidt, der ebenfalls verabschiedet wurde, wird Caspar Jacques als Assistenztrainer fungieren. Der 23-Jährige hat aus gesundheitlichen Gründen seine Laufbahn beendet. „Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst davor, komplett aufzuhören“, gestand er, „ich bin sehr froh über diese neue Aufgabe und ich freue mich sehr darauf.“

Von Lars Sittig

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