Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Olympiasiegerin Jamanka bleibt in der Erfolgsspur
Sportbuzzer Olympiasiegerin Jamanka bleibt in der Erfolgsspur
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:34 02.01.2019
Läuft für Olympiasiegerin Mariama Jamanka (r.) und ihre Anschieberin Annika Drazek. Quelle: Foto: Gateau/dpa
Altenberg

Mariama Jamanka knüpfte in diesem Winter dort an, wo sie im Februar 2018 mit dem Sensations-Olympiasieg in Pyeongchang aufgehört hatte. Gleich beim Weltcup-Auftakt in Sigulda/Lettland konnte sie gewinnen, danach in Winterberg Platz zwei belegen. So geht sie als Weltcup-Führende in den dritten Wettbewerb am Wochenende in Altenberg. „Es ist immer schön, ein Heimrennen zu haben. Gerade Altenberg ist nicht so weit weg von zu Hause, da kommen meine Mutter und ein paar Freunde“, erzählt die 28-Jährige.

Mit zu Hause meint sie Berlin, dort ist sie aufgewachsen, begann mit der Leichtathletik, ehe sie 2013 zum SC Potsdam kam, um Bobsportlerin zu werden. 2015 wechselte sie nach Oberhof zur Pilotenausbildung. Seitdem lebt und trainiert die Sportsoldatin dort, startet für den BRC Thüringen. Und wirbt für das Land, für den Thüringer Wald. Der Tourismusverband wurde nach dem Olympiasieg einer ihrer Sponsoren, „die mich weiter unterstützen“.

„Als Olympiasiegerin hat sich nichts geändert

Sie sagt: „Als Olympiasiegerin hat sich nichts geändert. Ich will auch da nichts ändern. Sicher war die Aufmerksamkeit im letzten Jahr enorm, ich hatte viele Pressetermine. Ich spüre schon, dass nun mehr auf mich geschaut wird. Aber ich versuche, weiter mein Ding zu machen. Ich weiß, ich muss weiter hart arbeiten, um erfolgreich zu sein.“

Trotz diverser Einladungen zu Sportler-Ehrungen hat sie das Training nicht vernachlässigt. „Ich bin super froh, dass ich in Sigulda meinen ersten Weltcup überhaupt gewinnen konnte. Auch in Altenberg will ich wieder erfolgreich sein“, meint Mariama Jamanka. Sie bildet mit der Winterbergerin Annika Drazek ein Paar. Beide wurden 2017 bereits Europameisterinnen, fuhren auch in der Olympia-Saison zusammen, ehe Bundestrainer René Spies vor Pyeongchang die vermeintlich beste Anschieberin Drazek zur vermeintlich besten Pilotin Stephanie Schneider (Oberbärenburg) setzte. Und Schneiders Anschieberin Lisa Buckwitz aus Potsdam kam in den Jamanka-Bob, Deutschland II wurde Olympiasieger.

Der Reiz Pilotin zu sein

Lisa Buckwitz hat nun ebenfalls eine Pilotin-Ausbildung in Königssee begonnen. „Ich verstehe diese Entscheidung“, sagt Mariama Jamanka. „Wenn man Bobsport betreibt, reizt es einfach, Pilotin zu sein. Mir ging das ja damals genauso.“

Von der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), 2022 in Peking auch den Monobob für Frauen auf das Olympia-Programm zu setzen, hält Mariama Jamanka, die seit dieser Saison von Martin Putze, 2006 Olympiasieger, trainiert wird, indes wenig. „Damit kann ich derzeit nichts anfangen. Ich bin noch nicht im Monobob gefahren.“ Sie konzentriert sich weiter auf den Zweier.

Von Peter Stein

In der MAZ-Serie „Mein Verein“ stellen wird diesmal den Verein für Hallenradsport Dahnsdorf vor, der in diesem Jahr seit 70 Jahren besteht. Junge Sportler setzen die Tradition fort.

02.01.2019

Die 8. Auflage des Trebbiner Silvesterlaufs hat gezeigt, dass er mehr und mehr zu einem überregionalen Sportereignis wird. Sehr zur Freude der Veranstalter.

02.01.2019

Frank Merbach aus Berlin gewinnt die 41. Auflage des Silvesterlaufes von Zossen nach Ludwigsfelde über 17,8 Kilometer. Lokalmatador Daniel Schröder aus Trebbin wird Zweiter. Zahlreiche Stammgäste konnten wieder begrüßt werden.

02.01.2019