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Sportbuzzer Bundesliga-Reserve setzt in 3. Liga auf Talente
Sportbuzzer Bundesliga-Reserve setzt in 3. Liga auf Talente
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18:30 29.09.2017
Trainer Björn Matthes startet mit seinem Team in die 3. Liga. Quelle: verein
Potsdam

Für Trainer Björn Matthes ist es zwar die zweite Saison mit den Volleyballerinnen des SC Potsdam II in der 3. Liga Nord, aber er spricht sogleich von einem Neuanfang: „Wir hatten viele Abgänge. Im Prinzip ist ein ganzer Stammsechser weg, da muss sich die neue Mannschaft erst einmal finden.“

Und wer dachte, jünger geht nicht, muss nur auf den neuen Jahrgang schauen. „Wir haben uns noch einmal extrem verjüngt. Die meisten Spielerinnen sind 16, 17 oder 18 Jahre alt“, sagt Matthes vor dem Saisonauftakt am Samstag (15 Uhr, Sporthalle Heinrich-Mann-Allee) gegen Rotation Prenzlauer Berg.

Viele jüngere Spielerinnen sind hinzugekommen

Zu den Leistungsträgerinnen, die 2016 den Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga schafften und den Verein verlassen haben, gehören zum Beispiel Sophie Lau und Nina Gjorgijevska, die zum Studium in die USA gingen. Nele Trobisch und Svenja Günzel schlossen sich dem Drittligameister Oranienburg an. Hervorzuheben: Mit Junioren-Nationalspielerin Emilia Weske und Natalie Wilczek schafften zwei 16 beziehungsweise 17 Jahre alte Spielerinnen den Sprung in den Kader der Bundesliga-Mannschaft.

„Das ist genau das, was wir erreichen wollen“, sagt Manager Toni Rieger. „Die zweite Mannschaft wird immer ein Ausbildungsteam für die Bundesliga bleiben. Natürlich wissen wir auch, dass nicht jede den Sprung dorthin schafft. Aber wer Volleyball nicht mehr als Leistungssport mit entsprechendem Trainingsaufwand betreiben will, ist dann bei anderen Vereinen besser aufgehoben. Bei uns geht es schon um den Leistungsanspruch“, bekräftigt Rieger. Allerdings gibt er zu: „Natürlich wird es mit überwiegend jüngeren Spielerinnen umso schwerer, die Klasse zu halten. Dieses Risikos sind wir uns bewusst.“

Trainer Matthes: Saisonziel ist der Klassenerhalt

Reserve-Trainer Matthes, früher auch Bundesligaspieler bei den Netzhoppers in Bestensee, ist sich der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst: „Deshalb bin ich froh, dass wir doch noch die eine oder andere erfahrene Spielerin dabei haben.“ Dazu zählt Marie Holstein. Die Diagonalangreiferin kommt vom Ex-Erstligisten Köpenicker SC. Jasmin Jaretzki wechselte aus Hamburg wegen des Studiums nach Potsdam und hat bereits in der 3. Liga gespielt.

Mittelblockerin Rosa Ahrenburg für die erfahreneren und Zuspielerin Roxana Vogel für die jüngeren Spielerinnen übernehmen die Kapitänsrollen. So hat es Matthes festgelegt. Er müsse schauen, wie sich sein Kader entwickele. Auch Marie Dreblow, die Mittelblockerin ist die ältere Schwester von Bundesliga-Libera Sophie Dreblow, zählt zu den gestandenen Akteurinnen. „Für die jüngsten Spielerinnen, die aus der Brandenburgliga hochkommen, wird es natürlich eine große Umstellung und Herausforderung“, meint Matthes. Sein Ziel heißt dennoch Klassenerhalt.

Von Peter Stein

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