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Sportbuzzer Bundespolizei schockt Brandenburger Auswahl
Sportbuzzer Bundespolizei schockt Brandenburger Auswahl
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08:25 11.04.2019
Die Borgsdorferin Franziska Kühn (l.) siegte mit der Bundespolizei 1:0 gegen die Brandenburger Polizeiauswahl. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Die Hoffnungen der Brandenburger Frauenfußball-Polizeiauswahl auf eine erstmalige Teilnahme an der Endrunde der Deutschen Polizeimeisterschaft haben einen großen Dämpfer erhalten. Im Sachsenhausener Elgora-Stadion unterlag die Brandenburger Auswahl der Bundespolizei mit 0:1 und ist nun auf Schützenhilfe angewiesen, um die Endrunde im Juli in Bayern zu erreichen.

Die Ausgangslage war dabei zunächst blendend für die Brandenburger Fußballerinnen: Nach dem 2:1-Auswärtssieg im ersten Vorrundenspiel in Hamburg wäre bei einem Sieg das Finalticket in der Dreier-Vorrundengruppe bereits gebucht gewesen. Allerdings erwiesen sich die Gäste vor knapp 100 Schaulustigen als unbequemer Gegner. Die Heimelf trat mit ihren drei Potsdamer Bundesliga-Spielerinnen Vanessa Fischer, Anna Gasper und Bianca Schmidt an. Zudem standen mit Mira Wißmann (Blau-Weiss Hohen Neuendorf) und Elisabeth Baumgarten (SV Friedrichsthal) auch zwei Spielerinnen aus Oberhavel in der Startelf. Bei der Bundespolizei wirkte die Borgsdorferin Franziska Kühn mit, ihre Vereinskollegin Monique Gottwald stand im Kader der Brandenburger Polizeiauswahl, kam jedoch nicht zum Einsatz.

„Leider haben wir es nicht geschafft, die große Aufregung abzuschütteln, wir sind nicht an die Leistung aus dem Hamburg-Spiel herangekommen“, ärgerte sich Auswahltrainer Thomas Schmidt nach dem Spiel. Sein Team war zwar gerade im ersten Spielabschnitt optisch überlegen gegen tief stehende Gäste, konnte sich aber nur wenige Chancen erspielen. Die besten hatte noch Baumgarten, die Friedrichsthalerin verpasste aber zweimal per Kopf knapp. Auf der Gegenseite bewahrte Bundesliga-Keeperin Vanessa Fischer ihr Team vor einem Rückstand, als sie klasse gegen die Borgsdorfer Landesliga-Spielerin Kühn parierte. „Wir haben mit der Bundespolizei zuletzt 2007 die Endrunde erreicht, also auch wir sind heiß darauf und das hat man heute gesehen, denke ich. Es war ein sehr enges Spiel, mit dem besseren Ausgang für uns“, freute sich Franziska Kühn anschließend.

Für sie selbst war die Tatsache, dass ihre Gegenspielerin Bianca Schmidt eine gestandene Bundesliga-Akteurin war, ein ganz besonderer Moment. „Das macht extrem Spaß, wenn du so eine Gegnerin hast. Die lässt dir keine Zeit am Ball, das war sehr schwierig, aber auch total cool“, so Kühn.

In der zweiten Spielhälfte neutralisierten sich beide Teams zunächst nahezu, ehe eine Bogenlampe die Gäste nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit in Führung brachte. Nun war die Polizeiauswahl gefordert, versuchte auch Druck aufzubauen, doch bis auf einen Pfostentreffer von Turbine-Akteurin Anna Gasper kam offensiv nicht mehr viel zustande. „Wir sind einfach nicht in unser Spiel gekommen, haben zu viele leichte Fehler gemacht. Das sah leider in Hamburg viel besser aus, das ist extrem bitter und schade“, bilanzierte die in Hohen Neuendorf spielende Mira Wißmann nach Abpfiff geknickt. „Die Bundespolizei hat sehr gut verteidigt, wir haben kaum Lösungen gefunden. Somit ist ihr Sieg auch absolut verdient“, sah Trainer Thomas Schmidt die Niederlage realistisch. Nun entscheidet das abschließende Vorrundenspiel zwischen der Bundespolizei und Hamburg. Nur wenn die Hamburgerinnen mit 1:0 gewinnen, wäre die Brandenburger Auswahl erstmalig bei einer Endrunde mit dabei.

Trotz der großen Enttäuschung fand Turbine Potsdams Bianca Schmidt positive Worte: „Noch ist nicht alles vorbei, wir werden sehen, wie das letzte Spiel ausgeht. Es hat dennoch Spaß gemacht, für uns ist es immer eine schöne Abwechslung zum Bundesligarhythmus.“ Im Lager der Bundespolizei fiebert man nun dem entscheidenden Spiel entgegen und hofft seinerseits auf die Endrundenteilnahme. „Jetzt wollen wir nach Bayern, wir haben es selbst in der Hand. Schon ein Remis würde reichen, das gilt es jetzt zu finalisieren“, so Franziska Kühn.

Von Knut Hagedorn

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