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Sportbuzzer Christine Beier drückt die Daumen
Sportbuzzer Christine Beier drückt die Daumen
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10:40 29.11.2018
Christine Beier (M.), die beim MTV Wünsdorf und SV Lok Rangsdorf ihre Laufbahn begann, spielte bei drei großen Turnieren für die Deutsche Nationalmannschaft. Quelle: picture alliance / dpa
Potsdam

Natürlich wird sie die Partien im Fernsehen anschauen, mitfiebern, wenn die Auftritte der deutschen Auswahl bei der Handball-Europameisterschaft in Frankreich übertragen werden. „Die Bundesliga verfolge ich ehrlich gesagt nicht mehr so genau, aber Länderspiele schaue ich mir immer noch mit großem Interesse an“, sagt Christine Beier (34), seit 2013 Nationalspielerin a. D. Heute Abend wird die kontinentale Meisterschaft mit der Partie Frankreich gegen Russland eröffnet (Start: 21 Uhr). Das deutsche Team bestreitet seine Auftaktpartie am 1. Dezember gegen Norwegen (15 Uhr).

Christine Beier kennt das Gefühl, mit der Hymne im Ohr und dem Adler auf der Brust auf dem Spielfeld zu stehen, ganz genau: Drei große Turniere bestritt die gebürtige Kyritzerin mit der deutschen Auswahl: 2009 und 2013 trat die Rückraumspielerin im DHB-Trikot bei den Weltmeisterschaften in China und Serbien an, 2012 stand Christine Beier im Kader des deutschen Teams, das bei der Europameisterschaft startete (in Serbien). Die Bilanz: Drei siebente Plätze und eine Menge schöne Erinnerungen. „Die Teilnahmen an den Turnieren waren natürlich ganz besondere Höhepunkte in meiner Laufbahn. Es waren nicht nur die Spiele, sondern auch die Begegnungen mit den Mannschaften anderer Nationen. Man konnte da viel Lernen.“

Das aktuelle deutsche Team trifft in der Gruppe D auf Norwegen, Rumänien und Tschechien – drei Teams erreichen die Hauptrunde. „Die Mannschaft hat viel Potential, wenn die Spielerinnen unbekümmert auftreten, kann das Team weit kommen. Es stehen sind viele junge Spielerinnen im Kader und einige Ältere, die aber nicht so viel Erfahrung haben.“

Für Christine Beier ist das Kapitel Leistungssport seit 2016 beendet: Die Rückraumspielerin, die zuletzt bei den Füchsen Berlin spielte. Begonnen hatte die Laufbahn in der Jugend beim MTV Wünsdorf und dem SV Lok Rangsdorf (Landkreis Teltow-Fläming), danach folgten die Stationen SV Berliner VG (2003 bis 2007), Frankfurter HC (2007 bis 2013) und Füchse Berlin (2013 bis 2016). Nach vielen Jahren in der Bundesliga zog Christine Beier 2016 einen Schlussstrich.

„Der Körper hätte noch mitgemacht, aber ich wollte aufhören, wenn es noch Spaß macht. Außerdem wollte ich mehr Zeit für andere Dinge haben und dann stand . Es war kaum möglich, Training und Beruf“, sagt die 34-Jährige, die bei der Polizei in Berlin arbeitet, sich derzeit aber im Babyjahr befindet: Vor fünf .

Inzwischen warten andere Herausforderungen auf Christine Beier:

2016

Beier, die gonnen

Die ersten Schritte üben, statt Laufwege auf dem Parkett einzustudieren. Und natürlich die Partien bei der EM verfolgen.

Von Lars Sittig

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