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Sportbuzzer Cottbuser Levy kämpft bei der WM um Medaillen
Sportbuzzer Cottbuser Levy kämpft bei der WM um Medaillen
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18:25 27.02.2018
Maximilian Levy baut auf seine Erfahrung. Quelle: dpa
Cottbus

Wenn Maximilian Levy ab Mittwoch bei den Weltmeisterschaften im Bahnradsport im niederländischen Apeldoorn in die Pedale tritt, geht er mit besten Erinnerungen an den Start. Denn auf der Piste konnte der Cottbuser schon einige Erfolge feiern. 2011 bei der WM holte er dort Gold im Teamsprint, 2013 bei der EM Doppel-Gold im Keirin und Teamsprint. „Also an der Bahn sollte es nicht liegen, wenngleich sie ähnlich wie das Velodrom in Berlin inzwischen einen neuen Belag erhalten hat“, meint der viermalige Weltmeister.

Das Niveau ist krass

Und das neue Holzoval in der Hauptstadt hatte dem 30-Jährigen im Herbst bei den Europameisterschaften Glück gebracht. Mit seiner Triumphfahrt im Keirin und Silber im Teamsprint kehrte der Schützling von Trainer Eyk Pokorny in die Erfolgsspur zurück. „Das hat mir gut getan, ich habe wieder Selbstvertrauen“, sagt Levy, der in seinen Paradedisziplinen Teamsprint und Keirin erneut die größten Medaillenchancen sieht. Im reinen Sprint habe sich das Niveau in den letzten Jahren „krass entwickelt“. Da kämen ständig junge Leute nach, die ihn in punkto Schnelligkeit tatsächlich alt aussehen lassen. Im Keirin jedoch könne er seine Erfahrung ausspielen.

Schnelligkeit und Erfahrung zählen

Dabei ist Levy, wie er nicht zuletzt beim Sechstagerennen in Berlin gezeigt hat, keineswegs langsamer geworden. Das beweisen seine 9,88 Sekunden über 200 Meter. „Damit hätte man vor fünf Jahren noch locker den Sprint beherrscht. Heutzutage reicht das nicht mehr“, ist der Lausitz-Blitz Realist. Der Vater zweier Töchter – Tessa (fast 5) und Mila (2) – hat zwar Olympia 2020 in Tokio noch im Blick, schränkt aber ein: „Meine älteste Tochter kommt 2019 zur Schule. Ich schaue von Jahr zu Jahr.“ In Apeldoorn werde sich zeigen, ob er mit seinen Teamkollegen mit der Weltspitze mithalten kann. „Da kommen mindestens sechs Nationen für die Medaillen infrage.“ Die Neuseeländer und die Gastgeber schätzt Levy als sehr stark ein. „Da müssen im Teamsprint unsere Ablösungen perfekt laufen.“ Quasi ein Rad ins andere greifen.

Von Peter Stein

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