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Sportbuzzer Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-EM
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06:59 10.08.2018
Speerwerferin Christin Hussong machte mit ihrer persönlichen Bestleistung von 67,29 Metern vor dem Finale eine Kampfansage an die Konkurrenz. Quelle: Hendrik Schmidt
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Berlin

Frauen-Tag bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin: Siebenkämpferin Carolin Schäfer, Speerwerferin Christin Hussong und Dreispringerin Kristin Gierisch hoffen an diesem Freitag auf Medaillen für das deutsche Team.

Die Highlights im Olympiastadion:

Im SIEBENKAMPF (10.50 Uhr) führt Katarina Johnson-Thompson aus Großbritannien nach vier Disziplinen. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Nafissatou Thiam aus Belgien peilt dennoch ihr erstes EM-Gold an. Vize-Weltmeisterin Carolin Schäfer aus Frankfurt/Main ist als Dritte auf Medaillenkurs. Louisa Grauvogel von der LG Saar und Mareike Arndt aus Leverkusen wollen in den Top Ten bleiben.

Im HOCHSPRUNG (19.22 Uhr) hofft die deutsche Serienmeisterin Marie-Laurence Jungfleisch aus Stuttgart auf ihr erstes internationales Edelmetall, außerdem ist Imke Onnen aus Hannover dabei. Die Russin Maria Lasitskene, die unter neutraler Flagge startet, sprang in diesen Sommer bereits 2,04 und gilt als Topfavoritin. Auch Vize-Weltmeisterin Julia Lewtschenko aus der Ukraine wird stark eingeschätzt.

Im DREISPRUNG (20.07 Uhr) stehen die Chemnitzerin Kristin Gierisch und Neele Eckhardt aus Göttingen im Finale. Vor allem Gierisch als Hallen-Europameisterin hofft auf einen Podestplatz. Die Griechin Paraskevi Papahristou hat in diesem Jahr als Europas Beste schon 14,60 Sekunden erreicht.

Im SPEERWERFEN (20.25 Uhr) setzte die Olympia-Zwölfte Christin Hussong aus Zweibrücken in der Qualifikation mit der persönlichen Bestleistung von 67,29 Metern eine Marke. Katharina Molitor (Leverkusen), die Weltmeisterin von 2015, scheiterte da. Jahresbeste in Europa ist die Titelverteidigerin Taziana Chaladowitsch aus Weißrussland mit 67,47 Metern.

Über 400 METER HÜRDEN (20.50 Uhr) verpasste die zweifache Weltmeisterin Zuzana Hejnová aus Tschechien das Finale. Léa Sprunger aus der Schweiz führt die kontinentale Jahresbestenliste mit 54,79 Sekunden an. Keine deutsche Starterin.

Über 400 METER (21.05 Uhr) ist der Brite Matthew Hudson-Smith mit 44,63 Sekunden Jahresschnellster der Konkurrenz und will nach Silber 2016 sein erstes Einzel-Gold. Johannes Trefz (München), Patrick Schneider (Fürth) und Fabian Dammermann (Osnabrück) haben erwartungsgemäß das Finale nicht erreicht. Die belgischen Zwillinge Jonathan und Kevin Borlée stehen ebenfalls im Endlauf.

Über 800 METER (21.20 Uhr) rannte Vize-Europameisterin Renelle Lamote aus Frankreich dieses Jahr schon 1:58,83 Minuten und will unbedingt Gold. Die Britinnen Adelle Tracey, Lynsey Sharp und Shelayna Oskan-Clarke könnten ihr mächtig Beine machen. Die Münchnerin Christina Hering hat den Endlauf nicht erreicht.

Über 110 METER HÜRDEN stehen das Halbfinale und das Finale (21.35 Uhr) an. Ex-Weltmeister Sergej Schubenkow ist in Topform und bringt als Vorleistung eine Zeit von 12,92 Sekunden mit. Der 27-Jährige startet wegen Russlands Dopingbann unter neutraler Flagge. Es wäre sein dritter EM-Triumph nach 2012 und 2014. Der Favorit mus aber ebenso wie Gregor Traber (Tübingen), Erik Balnuweit (Wattenscheid) und Alexander John (Leipzig) erstmal durchs Halbfinale.

Über 1500 METER (21.50 Uhr) stehen erstmals bei einer Europameisterschaft drei Brüder im Finale: Titelverteidiger Filip, der erst 17 Jahre alte Jakob und Henrik Ingebrigtsen aus Norwegen. Homiyu Tesfaye aus Frankfurt/Main und Timo Benitz von der LG farbtex Nordschwarzwald haben den Endlauf erreicht, sind aber Außenseiter.

dpa

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