Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Deutsche Lagen-Staffel mit Bronze: "Supergeiler Abschluss"
Sportbuzzer Deutsche Lagen-Staffel mit Bronze: "Supergeiler Abschluss"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:45 09.08.2018
Sarah Köhler verpasste über 400 Meter Freistil eine weitere Medaille. Quelle: Joel Marklund/Bildbyran via ZUMA Press
Glasgow

Dank der deutschen Lagen-Staffel über 4 x 100 Meter haben die deutschen Beckenschwimmer zum EM-Abschluss noch einmal gejubelt.

Der angeschlagene Damian Wierling schlug als Schlussschwimmer des Quartetts mit einem Vorsprung von 18 Hundertstelsekunden vor Litauen an. Der Sieg ging an Gastgeber Großbritannien vor Russland.

"Supergeiler Abschluss. Das hat mega Spaß gemacht", sagte Rückenschwimmer Christian Diener nach dem Staffel-Erfolg. "Das war ein geiles Rennen." Weniger Glück als die Staffel mit Diener, Fabian Schwingenschlögl, Marius Kusch und Wierling, der extra auf sein Einzelrennen verzichtet hatte, besaß Freistilschwimmerin Sarah Köhler.

Die EM-Doppelmedaillengewinnerin musste sich mit Rang fünf über 400 Meter begnügen und blieb beim Sieg der dreimaligen Gewinnerin Simona Quadarella (Italien) klar über ihrem deutschen Rekord. 4:07,68 Minute lautete die Zeit von Köhler, die nun noch eine Chance im Freiwasser hat. Am Samstag will sie in der 4 x 1,25 Kilometer Staffel starten.

Pech hatte Schmetterlingsschwimmerin Aliena Schmidtke. Die 25 Jahre alte Magdeburgerin verpasste über 50 Meter als Vierte eine Bronzemedaille mit ihrer Zeit von 25,77 Sekunden nur um drei Hundertstelsekunden. Die Schwedin Sarah Sjöström feierte in dem Rennen bereits ihren vierten EM-Titel in Schottland.

Bei Köhler war es klarer. "Das war des schlechteste Rennen von allen bei der EM", sagte sie. Die bisherigen Rennen steckten ihr in den Knochen. Nachdem sie über 800 Meter einen enttäuschenden vierten Platz belegt hatte, gewann Köhler am Dienstag zunächst Silber über 1500 Meter und leistete anschließend ihren Beitrag zu Staffel-Bronze über 4 x 200 Meter. "Ich hoffe, dass ich bis heute Abend nochmal regenerieren kann", hatte sie gesagt. Schlecht habe sie sich dann vor dem Endlauf eigentlich nicht gefühlt, doch zur Medaillenform reichte es nicht.

Über 200 Meter Rücken landete Lisa Graf in 2:08,58 Minuten wie Köhler und Schmidtke auf dem ersten Nicht-Medaillenrang. Etwas mehr als eine Sekunde fehlte der Berlinerin zu Bronze und der Ungarin Katalin Burian. Jenny Mensing belegte Rang sechs.

Für Johannes Hintze reichte über 400 Meter Lagen eine persönliche Bestzeit von 4:14,73 Minuten ebenfalls nur zu Rang vier. In einem packenden Rennen, das der Ungar David Verraszto vor Max Litchfield aus Großbritannien gewann, wurde Jacob Heidtmann Sechster. Für den 23-Jährigen war es in Schottland der neunte und letzte Start. Zum Abschluss kam die Lagen-Staffel der Frauen als Siebte ins Ziel.

dpa

Es sieht so einfach aus, erfolgt aber nach klaren Regeln: das Gehen. Vor der Entscheidung am Samstag erklärt Teresa Zurek vom SC Potsdam die Technik.

09.08.2018

Claudia Krieger-Kosin vom Mahlower SV ist bei der Leichtathletik-Europameisterschaft im Berliner Olympiastadion als Helferin im Einsatz und schaut dabei tief hinter die Kulissen der Mammut-Veranstaltung. Bereits in wenigen Tagen steht für die MSV-Abteilungsleiterin das nächste Sportgroßereignis als Volunteer auf dem Terminkalender.

09.08.2018

Das sah böse aus. Laura Lindemann stürzte auf der engen Radstrecke des EM-Triathlon. Kopfüber ging sie über den Lenker. Sie machte weiter, kämpfte sich ran und wurde letztlich noch Vierte.

09.08.2018