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Sportbuzzer Ein Routinier verlängert beim Ludwigsfelder HC
Sportbuzzer Ein Routinier verlängert beim Ludwigsfelder HC
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11:24 24.01.2019
Routinier Nico Wiede (l.) wird ein weiteres Jahr für den Handball-Oberligisten Ludwigsfelder HC spielen. Quelle: foto: Julius Frick
Ludwigsfelde

Die innere Beweisführung bei Nico Wiede war eindeutig, die Gründe für eine Vertragsverlängerung waren geradezu erdrückend. „Es gab sehr viele Gründe, weiterzumachen. Es war eine Mischung vieler Faktoren“, sagt der Rückraumspieler des Ludwigsfelder Handball-Clubs, „der Großteil des Teams, in dem ich mich sehr wohlfühle, bleibt zusammen. Natürlich spielt es auch eine Rolle, dass Arbeit, Sporthalle und Wohnung mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen ist.“

Das nächste Spiel in der Oberliga Ostsee-Spree bestreiten Wiede und seine Teamkollegen am 2. Februar beim Tabellenneunten Lausitzer HC Cottbus (Start: 19 Uhr). Der Rechtshänder, seit 2011 beim Oberligisten aus der Autobauerstadt, wird also auch in der kommenden Saison den Rückraum beackern und dem Team auf und neben dem Spielfeld Stabilität geben – auch sehr zur Freude von Nicole Klante. „Das Nico verlängert hat, ist für jeden Trainer, der ihn trainieren darf und den Verein das Beste, was passieren konnte“, schwärmt die Trainerin der ersten Ludwigsfelder Männermannschaft, „es gibt keinen loyaleren und ehrlicheren Menschen, von seinen handballerischen Fähigkeiten mal ganz abgesehen. Da kann sich jeder eine Scheibe abschneiden. Sportlich gesehen bildet er zusammen mit René Rose das Herz dieser Mannschaft.“

Nico Wiede, dessen Bruder Fabian als eines der prägenden Gesichter der deutschen Nationalmannschaft derzeit bei der WM für Schlagzeilen sorgt, war 2011 von der zweiten Mannschaft des 1. VfL Potsdam zum LHC gewechselt. Seine Laufbahn hatte er als Sechsjähriger bei einer Schul-AG in Brück begonnen, dann wechselte er zum MBSV Belzig und 2004 zur Sportschule nach Potsdam.

Mit dem LHC, der derzeit auf Rang vier der Tabelle liegt, will sich Nico Wiede, der als technischer und kaufmännischer Sachbearbeiter bei einer Ludwigsfelder Firma arbeitet, auch in Zukunft im oberen Tabellendrittel bewegen. „Wir haben im kommenden Sommer keinen großen Umbruch wie im letzten Jahr, mit ein bis zwei potentiellen Verstärkungen könnten wir nächstes Jahr wieder oben mitspielen“, sagt der 1,84-Meter-Mann, der weiter große Lust auf Handball hat. Diese Freude könnte sogar noch größer werden. „Beim letzten Heimspiel war zum ersten Mal meine Tochter komplett beim Spiel und wenn sie nach dem Abpfiff zu dir aufs Spielfeld gelaufen kommt, ist das ein unglaublich schönes Gefühl und man will halt mehr davon.“ Das nächste Spiel in der heimischen Stadtsporthalle bestreitet der LHC am 23. Februar gegen den MTV Altlandsberg (Start: 18.30 Uhr). Zunächst aber tritt der Club in Cottbus und beim VfV Spandau an (16. Februar, 19.30 Uhr). Auf den nächsten Gegner freut sich Nico Wiede besonders – auch wegen früherer Weggefährten, die inzwischen in der Lausitz spielen. „Die meisten Spieler kennen sich aus Sportschulzeiten und in den letzten Jahren sind das immer ganz offene Spiele gewesen. Cottbus hat viele Höhen und Tiefen in dieser Saison gehabt, ist aber aufgrund der starken Individualisten schwer ausrechenbar.“

Erst einmal aber stehen für Nico Wiede die Handball-Weltmeisterschaft und die Spiele der deutschen Mannschaft mit seinem Bruder Fabian im Fokus: „Wir sind alle mega-stolz auf ihn und ich hoffe, ich kann ihn mal wieder in die Stadtsporthalle locken. Fabian ist unglaublich stolz darauf, dabei sein zu dürfen und zahlt das auch mit Leistung wieder zurück. Klar verfolgen wir die Spiele und fiebern mit.“

Von Lars Sittig

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