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Sportbuzzer Entscheidung im letzten Kampf
Sportbuzzer Entscheidung im letzten Kampf
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11:01 22.10.2018
Beide Ringerteams nach dem äußerst spannenden Regionalligakampf beim RC Germania Potsdam   Quelle: Facebook/Privat
Luckenwalde

Die erste Etappe ist erfolgreich abgeschlossen. Zum Abschluss der Hinrunde in der Regionalliga Mitteldeutschland stellen die Ringer des 1. Luckenwalder SC die beste Mannschaft aus Berlin und Brandenburg. Die LSC-Riege der Trainer Jesko Schröter und Olrik Meisner belegt zur Saisonhalbzeit hinter dem bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter AVG Markneukirchen und dem RV Thalheim (beides Teams aus Sachsen) den dritten Tabellenplatz. Die Brandenburger und Berliner Ringer folgen mit dem SV Luftfahrt Berlin, dem RC Germania Potsdam und der KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt auf den Rängen fünf, sechs und sieben.

Michel Schneider holt entscheidenden Punkt

Ihrem Saisonziel sind die Luckenwalder am Samstagabend ein Stück näher gekommen. Sie setzten sich in einem packenden Brandenburg-Derby in der Landeshauptstadt Potsdam durch. Es war jedoch eine verdammt enge Kiste. Die Ringer des Luckenwalder SC und vom RC Germania Potsdam lieferten sich vor 500 Zuschauern einen sehr spannenden Regionalliga-Mannschaftskampf. Erst im letzten Duell des Abends fiel die Entscheidung. Michel Schneider (75 kg/Freistil) holte den entscheidenden Punkt auf das Luckenwalder Mannschaftskonto. Mit 14:13 setzten sich die Gäste aus der TF-Kreisstadt am Ende denkbar knapp durch. Die Stimmung in der Turnhalle der Weidenhofgrundschule im Potsdamer Stadtteil Schlaatz kochte. „Vor allem für die Zuschauer war es ein sehr schöner Kampfabend“, sagte LSC-Trainer Schröter.

Für ihn selbst hätte der Abend etwas ruhiger verlaufen können. Die Gäste legten zunächst ordentlich vor. Nach Siegen von Alexander Röll (57/F), David Valá (130/GR) und Dennis Nowka (61/GR) führten die Luckenwalder mit 9:0. Dieser Vorsprung schmolz nach fünf Kämpfen jedoch auf 7:9 zusammen. Der Luckenwalder Sportschüler Alexander Biederstädt (98/F) und Justus Wydmuch (66/F) verkürzten für die Riege aus der Landeshauptstadt. Das Mannschaftsduell war wieder völlig offen. „Die Schulterniederlage von Friedrich Schröder gegen Wydmuch kam doch etwas überraschend“, räumte Schröter ein.

Brandenburg-Derby war Werbung für das Ringen

Der zweite Abschnitt des Kampfabends blieb spannend. Die Potsdamer überraschten mit der Aufstellung des ehemaligen LSC-Bundesligaringers Norman Pickut (80/F). „Mister Einhundertprozent“ setzte sich gegen Sebastian Nehls 5:1 nach Punkten durch. Nach neun Duellen auf der Matte stand es 13:13. Es folgten sechs weitere packende Kampfminuten, in denen Schneider seinen Gegner Sven Menzel mit 2:1 bezwang und damit den entscheidenden Punkt zum Mannschaftssieg für die Gäste holte.

„Dieses Brandenburg-Derby in der Regionalliga war Werbung für das Ringen“, freute sich Landesverbandspräsident Danny Eichelbaum am Potsdamer Mattenrand. Viel Zeit zum Erholen bleibt den Sportlern nicht. Bereits am kommenden Wochenende beginnt die Rückrunde in der Regionalliga der Ringer. Die Luckenwalder reisen zum Ligaprimus nach Markneukirchen, bevor es eine Woche später wieder ein Brandenburg-Derby gibt. Der LSC empfängt die KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt in der Fläminghalle.

Von Frank Neßler

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