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Sportbuzzer Rekordfeld trotzt dem Regen
Sportbuzzer Rekordfeld trotzt dem Regen
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21:26 15.05.2018
Über 3000 Teilnehmer sorgen beim 10.DAK Firmenlauf für ein Rekordfeld. Quelle: foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Das Jubiläum fiel am Dienstagabend nicht ins Wasser, wenngleich es vom Himmel wie aus Kübeln schüttete. 3050 Teilnehmer aus knapp 300 Firmen ließen sich nicht entmutigen und sorgten beim 10. DAK-Firmenlauf erneut für ein Rekordfeld.

3050 Teilnehmer sorgten am Dienstagabend trotz Dauerregens für ein Rekordfeld beim 10. DAK-Firmenlauf. Mit dem einsetzenden Gewitter knapp zwei Stunden vor dem Start drohte das Jubiläum noch ins Wasser zu fallen. Aber die Läufer schreckte das Wetter nicht ab.

„Die Teilnehmerzahlen sind Jahr für Jahr gestiegen. Diesmal hatten wir über 4000 Meldungen. Aber leider war – wie so oft – der Wettergott nicht mit uns im Bunde“, haderte Conrad Kebelmann von der veranstaltenden Agentur „Die Sportmacher“ kurz mit den Widrigkeiten des Wetters, um dann aber den Potsdamer Firmen ein großes Kompliment zu machen. „Alle Achtung, was sie trotzdem auf die Beine gestellt haben.“ Nicht nur Regenjacken waren gefragt. Mancher Starter hatte vorsorglich gleich den Schirm mit in der Hand, als sich die schier endlose Läuferkarawane auf die 5,2 Kilometer lange Strecke durch die Parkanlagen von Sanssouci begab.

Chris Heinicke ist als Erster im Ziel

Die Letzten waren kaum auf der Runde, da liefen die Ersten vor dem Neuen Palais bereits wieder ins Ziel. Allen voran Chris Heinicke. Der Physiotherapeut vom Ernst-von-Bergmann-Klinikum war der schnellste Abgesandte einer 145-köpfigen Mannschaft des Krankenhauses und entpuppte sich als wahrer Regenläufer. „Das ist genau mein Wetter, da bin ich gut drauf. Im letzten Jahr bei Hitze war ich 40 Sekunden langsamer“, erzählte der 33-Jährige kurz nach dem Ziel, das er nach 17:04 Minuten erreichte.

Jasmin Beer ist die schnellste Frau

Dabei war sein Start bis zuletzt gefährdet, war er doch eine Woche zuvor beim Klettern gestürzt. Aber als Physiotherapeut machte er alles möglich, um schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Schnellste Frau war Jasmin Beer. Die 19-Jährige ist Azubi im Stern-Center und war beim Firmenlauf das erste Mal dabei. „Ich konnte daher vorher nicht einschätzen, wie gut ich in dem Feld liege. Dass ich gewonnen habe, ist toll.“ Nach 19:22 Minuten war sie im Ziel, wo viele Kollegen die Läuferschar anfeuerten wie etwa das Team vom St. Franziskus Pflegeheim in Bornstedt.

Keine Angst vorm schwarzen Mann

In voller Arbeitsmontur ging gar Schornsteinfegermeister Denis Schweitzer mit seiner siebenköpfigen Mannschaft auf die Strecke. Und als Chef lief der 32-Jährige inklusive Zylinder auf dem Kopf natürlich voran. „Die Arbeitskleidung wiegt gut sechs Kilo. Das merkt man beim Laufen. Aber Spaß hat es schon gemacht“, sagte der „schwarze Mann“, der als Glücksbringer schon vor dem Start von vielen „angefasst“ wurde. „Das gehört bei meinem Beruf einfach dazu“, nahm es Schweitzer, der aus Brandenburg/Havel kommt, gelassen. Die gute Laune ließ sich auch Kevin Mausolf mit seinen Kollegen vom Hornbach-Baumarkt in Marquardt vom Regen nicht vermiesen. Bei einer Runde – natürlich alkoholfreiem – Bier klang der sportliche Feierabend aus.

Von Peter Stein

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