Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Goldene Davis-Cup-Zeit ist vorbei
Sportbuzzer Goldene Davis-Cup-Zeit ist vorbei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:54 06.09.2017
Muss zahlreiche Absagen verkraften: der neue Head of Mens Tennis des DTB, Boris Becker. Quelle: dpa
New York

Davis Cup – allein dieses Wort löst bei (älteren) deutschen Tennisfans wohlige Schauer aus. Was waren das für Zeiten, als ein Karl-Uwe Steeb den damaligen Weltranglistenersten Mats Wilander aus Schweden sensationell in einem Fünf-Satz-Epos besiegte und Deutschland zum ersten Mal den Titel gewann (1988), als mit einem entfesselt aufspielenden Boris Becker die Titelverteidigung gelang (1989), als das DTB-Team mit Rasenspezialist Michael Stich den Titel gegen Australien sogar auf Sand gewann (1993).

Ja, das waren Zeiten – die vorbei sind. Denn heute scheint der Teamgedanke im Individualistensport Tennis gänzlich abhandengekommen zu sein.

Mit einer Zusage für die Relegation hätte Topspieler Alexander Zverev die durch die Verpflichtung von Boris Becker aufkeimende Hoffnung auf bessere Zeiten im deutschen Männertennis nähren können. Er hätte sich den Fans positiv präsentieren können und damit seiner zuletzt kriselnden Sportart einen großen Dienst getan.

Für ein Abstiegsspiel wollte Zverev das nicht. Seinen Weg zu einem Champion wird das kaum aufhalten, seinen Weg in die Herzen, die seine Vorgänger einst spielend erreichten, schon eher.

Von Sebastian Harfst

Als Verantwortlicher für das deutsche Herren-Tennis muss Boris Becker zu den Absagen für das Davis-Cup-Relegationsspiel in Portugal Stellung nehmen. Der 49-Jährige erklärt, es sei nicht so, dass Alexander Zverev keine Lust gehabt habe.

06.09.2017

Die Vorfreude auf das EM-Achtelfinale wollen sich die deutschen Basketballer nicht von der deutlichen Niederlage gegen Litauen verderben lassen. In der K.o.-Runde geht es gegen Frankreich - in dem Duell haben Dennis Schröder noch etwas gutzumachen.

06.09.2017

Seit zwei Jahren ist München der Primus in der Deutschen Eishockey Liga. Die Ära soll weitergehen, so stellt es sich die von Red Bull finanzierte Truppe vor. Die Voraussetzungen dafür sind erstklassig. An FC-Bayern-Verhältnisse will die Konkurrenz aber nicht denken.

06.09.2017