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Sportbuzzer Härtetest des 1. VfL endet mit dem fünften Rang
Sportbuzzer Härtetest des 1. VfL endet mit dem fünften Rang
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12:16 06.08.2018
VfL-Trainer Daniel Deutsch beim Spiel seines Teams gegen den Bundesligisten Füchse Berlin. Quelle: Julius Frick
Potsdam

Die Ergebnisse spielten nur eine Nebenrolle, als Daniel Deutsch ein Resümee des Vorbereitungsturniers beim Oranienburger HC zog. „Unsere Leistung war relativ durchwachsen. Allerdings ist so etwas als Standortbestimmung einfach wichtig“, sagte der Trainer des Handball-Drittligisten 1. VfL Potsdam, „da Spielsituationen in Abwehr und Angriff aufgezeigt werden, an denen wir noch arbeiten müssen.“ Beim 2. Matthäi-Cup, den der Liga-Konkurrent OHC ausgerichtet hatte, erkämpfte der VfL Platz 5: Zwei Siegen gegen Schwerin und Magdeburg II standen zwei Niederlagen gegen Hannover und die Füchse II gegenüber.

Für Trainer Deutsch gilt es in den kommenden Wochen, neben der technisch-taktischen Justierung der Mannschaft auch an der nötigen mentalen Wettkampfhärte zu arbeiten. „Zum Erfolg gibt es keine Abkürzung und es wird uns nichts zufliegen. Wir müssen für Siege alles investieren – das heißt emotional- kämpferisch und spielerisch-taktisch“, sagt der Coach. „Ich glaube das hat jeder in meiner Mannschaft verstanden und wir werden sehr tatkräftig und engagiert in die nächsten Wochen gehen.“

Bereits am Freitagabend hatten die Adler offiziell die kommende Saison in der Dritten Liga Nord eröffnet – traditionell war Bundesligist Füchse Berlin zu einem Test zu Gast. In diesem Jahr trat außerdem die japanische Nationalauswahl an, die vom früheren Bundes- und Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson gecoacht wird. Bei dem Turnier vor 1317 Zuschauern spielte jeder gegen jeden über jeweils 30 Minuten. Zunächst siegte Japan gegen den VfL 17:12. Dann gewannen die Füchse 17:13 gegen Japan und zum Abschluss besiegten die Berliner die Potsdamer Gastgeber bei einem kurzweiligen Handballfest 20:11.

„Es ist immer noch etwas Besonderes“, sagt Yannik Münchberger, der Kapitän des Drittligisten, „gegen so eine Mannschaft mit Leuten wie Fabian Wiede, Hans Lindberg oder Paul Drux zu spielen, die dazu auch echt sympathisch sind und mit denen man sich vor und nach dem Spiel auch austauschen kann. Vor allem weil Paul und Fabi ja nicht viel älter sind und man sich durch die Jugend kennt.“ Trainer Deutsch: „Ich finde, dass das Blitzturnier in dieser Form eine überragendes Event und ein super Rahmen war, um unser neues Team und Handball in Potsdam zu präsentieren. Auch sportlich waren aus meiner Sicht schon einige gute Ansätze dabei.“

Von Lars Sittig

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