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Sportbuzzer Jahreshöhepunkt auf dem Lausitzring
Sportbuzzer Jahreshöhepunkt auf dem Lausitzring
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02:17 20.05.2018
Das Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) ist der jährliche Höhepunkt auf dem Lausitzring. Quelle: Foto: dpa
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Klettwitz

Die Beats und Bässe von „Gestört aber GeiL“ dürften den Motorsportfans am Wochenende auf dem Lausitzring genauso wohlwollend in den Ohren klingen wie das Dröhnen der Motoren beim Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM). Wenn das DJ-Duo Nico Wendel und Marcel Stephan aus Erfurt seine Hits wie „Unter meiner Haut“ oder „Wohin willst du“ auflegt, dann mag das für die Partygäste die richtige Mucke am Samstagabend sein, ob den echten Motorsportfreaks auch zum Feiern ist, wird sich noch zeigen.

Denn es könnte die Abschiedsvorstellung der DTM auf dem Lausitzring werden. Seitdem die Dekra im Vorjahr das Motodrom übernommen hat, spielen die Sportveranstaltungen nicht mehr die erste Geige. Zum anderen hat die Serie selbst Existenzprobleme, denn Mercedes fährt seine letzte Saison. Audi und BMW allein werden den Wettbewerb nicht halten können. Serienchef Gerhard Berger ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden.

Duell Glock kontra Paffet

Dabei bot der Saisonauftakt vor zwei Wochen alles, was die DTM so faszinierend macht. Spannende Rennen mit waghalsigen Überholmanövern bis zum Schluss. Vor allem das Duell zwischen BMW-Fahrer Timo Glock und Mercedes-Pilot Gary Paffet im zweiten Rennen auf dem Hockenheimring verspricht eine nicht minder dramatische Fortsetzung im Süden von Brandenburg.

„Hier geht alles wieder von vorne los“, meint Glock. Der ehemalige Formel-1-Fahrer aus dem schweizerischen Thurgau hatte sich auf dem Hockenheimring nach Platz drei im ersten und dem Sieg im zweiten Rennen die Gesamtführung gesichert. Mit 44 Punkten liegt er nach zwei von 20 Rennen nur einen Zähler vor Paffet, der den ersten Lauf gewann und im zweiten Dritter wurde. Der Brite ist ein alter Hase – ganz besonders auf dem Lausitzring. Diesmal werden da gewiss spezielle Erinnerungen wach. Denn Paffet ist im aktuellen Fahrerfeld der einzige Pilot, der die diesmal gefahrene 4,534 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke – die mit ihren langen Geraden für packende Windschattenschlachten sorgen soll – schon unter die Räder genommen hat. Das war 2004 letztmalig der Fall. Eine halbe Ewigkeit ist das für den 37-Jährigen schon her. Aber vergessen hat er das nicht. Denn erst brach er damals in Siegerjubel aus, anschließend wurde er noch disqualifiziert. Paffet rehabilitierte sich selbst, gönnte sich später noch dreimal die Champagnerdusche für den Triumphator. Und da es für Mercedes ganz sicher die letzten DTM-Runden auf dem Lausitzring sind, wird Paffet das Gaspedal mächtig malträtieren.

70 000 Fans werden erwartet

„Das Auto war sehr gut. Mein Team hat hart gearbeitet und wurde belohnt“, stellte der Meister von 2005 bereits nach seinem 21. DTM-Sieg zum Saisonstart fest. Und für Nummer 22 scheint die Brandenburger Strecke wie gemacht für ihn. Doch nicht nur Glock hat sicher etwas dagegen.

Damit steht der geilen Motorsport-Party – erwartet werden 70 000 Fans – wohl nichts mehr im Wege. Dafür garantieren auch „Gestört aber GeiL“ im attraktiven Rahmenprogramm.

Von Peter Stein

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