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Sportbuzzer Kampf um Mexiko-Pole: Vettel vor allem gegen Red Bull
Sportbuzzer Kampf um Mexiko-Pole: Vettel vor allem gegen Red Bull
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08:08 27.10.2018
Für Sebastian Vettel geht es beim Großen Preis von Mexiko um eine Restchance auf den Titel. Foto: Arturo Monroy/NOTIMEX
Mexiko-Stadt

Die Herausforderung wird groß für Sebastian Vettel. Vor allem gegen seinen ehemaligen Rennstall Red Bull kämpft der 31 Jahre alte Ferrari-Pilot heute in der Qualifikation um den besten Startplatz für den Großen Preis von Mexiko.

Im Training am Freitag fuhr Vorjahressieger Max Verstappen in einer eigenen Liga - ein Hydraulikdefekt kurz vor Ende der zweiten Einheit nährte aber die Dauerzweifel an der Zuverlässigkeit des Red Bulls.

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton, der 2016 von der Pole Position aus das Rennen auf dem Autodrómo Hermanos Rodriguez gewann, hinterließ zum Auftakt seines möglichen Krönungs-Wochenendes noch keinen guten Eindruck. Der Mercedes lief nicht richtig. Den Silberpfeil- Ingenieuren stand noch Arbeit ins Haus.

Daniel Ricciardo, der im zweiten Red Bull in beiden Trainingseinheiten jeweils Zweiter hinter Teamkollege Verstappen geworden war, will aber nicht "naiv" sein. Der Australier rechnet mit Mercedes und Ferrari. "Es könnte ein Sechskampf werden um die Pole. Ich denke, das würde ziemlich aufregend."

DER SCHLÜSSEL ZUR POLE:

Die Reifen auf die optimale Temperatur zu bringen, ist laut Vettel das größte Problem. Gelingt das nicht, ist der sogenannte Grip, die Haftung auf dem Boden, zu schwach. Es herrscht Rutschgefahr auf dem glatten Asphalt. Bekommt man es hin, könne man leicht zwei, drei, vier Zehntel pro Runde gut machen, meinte Vettel. Red Bull, bekannt für eine Top-Aerodynamik, gelang das im Training am besten.

DIE KONKURRENTEN UM DIE POLE:

Red Bull rechnete sich vor dem Auftakt eher die großen Chancen im Rennen aus. Nun sieht es so aus, als seien sie auf der einen schnellen Runde kaum zu schlagen. Renault erwies sich mit Carlos Sainz aus Spanien und dem Emmericher Nico Hülkenberg zudem als überraschend stark. Ein Grund dafür: Auf dem gerade mal 4,3 Kilometer langen Kurs in Mexiko ist die Motorleistung nicht so ausschlaggebend wie auf anderen Strecken. Ob Renault im Qualifying die Leistung bestätigen kann, bleibt abzuwarten. Die letzte Renault-Pole liegt neun Jahre zurück. Mercedes stand in Mexiko indes 2015 mit Nico Rosberg und im Jahr danach mit Hamilton auf Startplatz eins. Vettel im Ferrari vor einem Jahr.

dpa

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