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Sportbuzzer Brendel trifft den kleinen Sebastian in Brasilien
Sportbuzzer Brendel trifft den kleinen Sebastian in Brasilien
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18:18 24.09.2018
Sebastian Brendel (r.) in Rio mit dem Brasilianer Isaquias Queiroz und dessen Sohn Sebastian. Quelle: foto: privat
Rio de Janeiro

Das Foto des Tages ist nicht das des Zieleinlaufs auf der Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro gewesen, auf dem Sebastian Brendel hinter Isaquias Queiroz ankommt. Das Bild des Tages war das nach dem Rennen von Sebastian Brendel mit Isaquias Queiroz und dessen einjährigen Sohn, den der Brasilianer nach dem Potsdamer Sebastian genannt hat.

Brendel brachte dem Kleinen ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk mit: ein Miniaturpaddel aus Holz, das er an diesem Sonntag fast nicht mehr aus der Hand gab. Der kleine Sebastian war zusammen mit dem großen Sebastian Brendel, der 18 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gewonnen hat, unter anderem zweimal Olympia-Gold vor zwei Jahren in Rio, und Isaquias Queiroz, der 2016 zweimal Silber und einmal Bronze und damit als erster Brasilianer drei Einzel-Medaillen bei Olympischen Spielen geholt hat, die große Attraktion beim „Desafio Mano a Mano” auf der Lagoa Rodrigo de Freitas. Genau dort fanden bei den Olympischen Spielen die Kanu- und Ruderwettbewerbe statt.

Ein schöner Wettkampf

„Das ist ein spannendes Duell und ein schöner Wettkampf, um den Menschen den Sport näher zu bringen, ein paar Kinder zu motivieren, auch Kanu zu machen”, sagt Brendel. Queiroz, der im August Weltmeister im C1 über 500 Meter geworden war, ist einer der wenigen brasilianischen Sportstars außerhalb des Fußballs. „Es gefällt mir gut, wenn die Brasilianer seine Popularität nutzen, um etwas aufzubauen“, meint der Gast aus Deutschland.

Er hatte auch Angebote, nach der Saison in Russland und China zu starten. Brendel entschied sich aber für Isaquias Queiroz und Rio. „Ich denke, damit hat er auf jeden Fall alles richtig gemacht”, sagt sein Potsdamer Trainer Ralph Welke an der Lagoa und lacht herzlich. Bei den Olympischen Spielen waren Brendel und das Team so fokussiert, dass sie fast nichts von den Schönheiten Rios gesehen haben. Diesmal bot sich die Gelegenheit, auf den Zuckerhut oder den Corcovado-Berg mit der Christusstatue, mit dem Rad am Strand oder ins Ausgehviertel Lapa zu fahren. An der Copacabana übte sich Brendel im Stand-Up-Paddling.

Der Kanu-Star aus Deutschland

An diesem ersten Frühlingswochenende in Rio bei 37 Grad umringen die Cariocas, wie die Einwohner Rios heißen, Brendel geradezu. Auch Isaquias Queiroz bewundert ihn als Kanuten, „die Deutschen haben immer großartige Atleten“, seiner Frau gefallen Brendels Zugänglichkeit und Charisma. Geduldig schreibt der Star Autogrammkarten, lässt Selfies mit den Fans machen. „Das macht mir Spaß hier und ich freue mich, wenn ich über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt bin. Das macht mich stolz”, sagte er. Sogar das „Jornal Nacional”, eines der wichtigsten Nachrichtenmagazine im brasilianischen Fernsehen, hatte ihn und Isaquias Queiroz zur Primetime interviewt.

Von Martina Farmbauer

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