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Sportbuzzer Kollision bringt Nils Frommhold um Sieg in Roth
Sportbuzzer Kollision bringt Nils Frommhold um Sieg in Roth
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02:15 12.07.2017
Nach 156 Kilometern hatte Nils Frommhold mehr als fünf Minuten Vorsprung auf die Verfolger, bevor er stürzte. Quelle: dpa
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Roth

Eine kleine Unachtsamkeit brachte Nils Frommhold um den möglichen Sieg bei der Challange Roth. Kurz vor dem Wechsel von der Rad- auf die Laufstrecke kollidierte der Potsdamer Triathlet mit einer überrundeten Altersklassen-Starterin und stürzte. Dabei brach ein Teil des Lenkers seiner 10000 Euro teuren Rennmaschine http://www.maz-online.de/Nachrichten/Sport/Triathlet-erklaert-sein-High-Tech-Fahrrad
, so dass der 30-Jährige das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte. „Ich habe ein paar Schürfwunden, sonst geht es mir gut. Ich würde gerne weitermachen, es geht leider nicht. Sowohl das Armpad als auch die Base sind gebrochen“, sagte der Potsdamer einem Kamerateam kurz nach dem Sturz auf der Strecke. Er selbst nahm die Schuld an der Kollision auf sich, bei der auch die Triathletin stürzte.

Bis dato lag Frommhold auf deutlichem Siegkurs. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen (48:32 Minuten) lag der Sieger von 2015 auf Rang vier, anschließend bildete sich eine Spitzengruppe, der er ab Kilometer 70 allerdings davonfuhr. Nach 156 Kilometern hatte er bereits mehr als fünf Minuten Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Maurice Clavel (Freiburg). Doch dann folgte die verhängnisvolle Kollision und das Aus. „Manchmal liegen Freud und Leid ganz, ganz nah beieinander“, hieß es später auf der Facebook-Seite des Wahl-Freiburgers, der aber weiterhin für den Verein Triathlon Potsdam startet.

Siegesserie der deutschen Starter gestoppt

Nach seinem Sturz ist die Serie deutscher Sieger beim prestigeträchtigen Rennen in Roth damit zu Ende gegangen. Über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen setzte sich der Belgier Bart Aernouts durch. Er blieb in 7:59:07 Stunden als einziger unter der Acht-Stunden-Marke. Zweiter wurde der Brite Joe Skipper vor Clavel.

Der 41 Jahre alte 2014er Roth-Gewinner Timo Bracht verpasste bei seinem letzten Wettkampf seiner Karriere als Vierter das Podest. „Schlussendlich muss ich einfach Danke sagen“, sagte Bracht bei seiner emotionalen Verabschiedung im Ziel. Er hatte sich Hoffnungen auf den Sieg gemacht, genoss aber so die Ovationen der Fans auf der Ehrenrunde.

Von Jens Marx und Stephan Henke

Der Oranienburger Rudolf Molleker gilt als eines der größten deutschen Tennistalente, Experten zählen ihn zur Weltspitze bei den Junioren. Am Montag startet der 16-Jährige erstmals beim prestigeträchtigen Turnier in Wimbledon. Auf Rasen hat der Oranienburger bislang noch nicht gespielt. Tricks kann er sich dabei aber von seinem größten Vorbild abschauen.

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