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Laura Strehmel sorgt für tollen Turnierausklang

18. CSI in Neustadt (Dosse) Laura Strehmel sorgt für tollen Turnierausklang

Beim 18. CSI in Neustadt (Dosse) sorgte Laura Strehmel aus Brandenburger Sicht für einen starken Turnierausklang. Als erste Reiterin des Landesverbands Berlin-Brandenburg überhaupt qualifizierte sie sich für das Stechen des Großen Preises des Landes Brandenburg. Am Ende belegte die 21-Jährige Rang fünf, es gewann der Pole Wojciech Wojcianiec.

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Bester Reiterin aus Brandenburg wurde Laura Strehmel aus Neustadt (Dosse) mit Arctos auf Platz fünf im Großen Preis.

Quelle: Andreas Pantel

Neustadt (Dosse). Das CSI in Neustadt (Dosse) wurde mit der polnischen Nationalhymne beendet. Als schnellster der elf Stechteilnehmer sicherte sich Wojciech Wojcianiec auf Naccord Melloni den Sieg bei dem mit 25 000 Euro dotierten Großen Preis des Landes Brandenburg. Der Reiter aus Polen sauste in 35,56 Sekunden durch das Stechen und kassierte dafür 6250 Euro. Platz zwei ging an den Stammgast Mario Stevens (Deutschland), der den Großen Preis bereits zweimal gewinnen konnte. Stevens brauchte mit Landano OLD für den Kurs 37,04 Sekunden und bekam 5000 Euro vom Preisgeld ab. Platz drei ging an Denis Nielsen (Deutschland). Der Deutsche Meister von 2015 brauchte mit dem Schimmelhengst DSP Cashmoaker 0,24 Sekunden mehr. Das bedeutetet für ihn 1250 Euro weniger Preisgeld, als der Zweitplatzierte bekommen hatte.

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Zum 18. Mal fand in Neustadt (Dosse) das internationale Springreitturnier CSI statt. An fünf Wettkampftagen standen 75 000 Euro Preisgeld zur Disposition.

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Riesigen Applaus erntete Lokalmatadorin Laura Strehmel vom RFV des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts. Sie blieb mit ihrem 12-jährigen Arctos im Umlauf fehlerfrei und sprang ins Stechen. Und auch hier zeigte die 21-jährige, die in der Uniform als Hauptgefreiter der Sportschule der Bundeswehr an den Start ging, starke Nerven und blieb in diesem internationalen Starterfeld fehlerfrei. Am Ende bedeutete das Ergebnis Platz fünf hinter Maksymilian Wechta (POL).

Noch nie es hat ein Reiter des Landesverbandes Berlin-Brandenburg ins Stechen beim Großen Preis auf dem CSI Neustadt (Dosse) in der Graf von Lindenauhalle geschafft. Kein Wunder, dass die junge Amazone super glücklich war. Das nächste Ziel sei nun die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zu realisieren.

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Zum 18. Mal fand in Neustadt (Dosse) das internationale Springreitturnier CSI statt. An fünf Wettkampftagen standen 75 000 Euro Preisgeld zur Disposition.

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Zufrieden war auch der Turnierveranstalter Herbert Ulonska: „Wir sind sehr glücklich über den Turnierverlauf. Inzwischen haben wir natürlich auch eine gewisse Professionalität erlernt. Und wir haben jetzt eine gute Basis durch den Bewirtschaftungsvertrag und können so das Turnier in Ruhe ausbauen“, freut sich der Pferdemann über den Verlauf des Turniers, der beim Turnier auch selbst erfolgreich in den Sattel gestiegen ist. Für sein Engagement, das bereits mit dem CSI Olympic Derby Berlin im Jahre 1998 begann und in dessen Regie 18 weitere CSIs in Neustadt (Dosse) durchgeführt wurden, bekam Ulonska die Ehrennadel des Landespferdesportverbandes Berlin-Brandenburg in Gold überreicht. Der Präsident Peter Krause ließ es sich nicht nehmen, den Turnierveranstalter persönlich auszuzeichnen.

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10 000 Zuschauer verfolgten an fünf Turniertagen hochkarätigen Pferdesport. Ob Prüfungen für Nachwuchspferde, Springen für die jungen Talente im Sattel oder Weltranglistenspringen, ob Gala-Show oder Aktion, für jeden war etwas dabei. 80 Reiterinnen und Reiter aus 15 Nationen starteten beim CSI**. Sie hatten 300 Pferde mitgebracht, die in Boxenzelten untergebracht waren. Bereits jetzt denken die Macher des CSI an die nächste – die 19. Auflage in Neustadt (Dosse).

Berlin-Brandenburg II gewinnt Teamwettbewerb

Beim CSI Neustadt (Dosse) starteten im Finale der Junior Future Tour Nachwuchsreiter U25 aus den fünf ostdeutschen Landesverbänden. Jennifer Barth (Sachsen) gewann.

Den Sieg in der Team-Wertung sicherte sich hingegen die Mannschaft Berlin-Brandenburg II. Maximilian Wricke (RFV Niederwerbig) gehörte zum drittplatzierten Team BB I und konnte sich nicht nur über einen weiteren 3. Platz im Finale der Einzelwertung freuen.

Der junge Mann, der seit 2002 im Sattel sitzt, erhielt wie auch Felix Ewald (Gut Wochowsee) das „Goldene Reitabzeichen“. Es wird für mindestens 10-S-Siege verliehen.

Erfolgreich unterwegs waren auch die Brandenburger Reiterinnen in der internationalen Amateur-Tour. Teilnehmen dürfen Reiter mit dem Amateurreiter-Status.

Der Sieg in der Gold-Tour auf 1,40 Meter Höhe ging an Kimberley Alexandra Gibson (RFV Elisenau) mit Dree Boeken’s Diarados Roesche.

Von Christine Pantel

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