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Sportbuzzer Duelle Mann gegen Mann
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18:32 11.02.2019
David Storl siegte vor zwei Jahren mit 21,32 Meter in der Potsdamer MBS-Arena. Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Alle zwei Jahre wieder findet am Mittwoch die nunmehr dritte Auflage des Internationalen Kugelstoß-Meetings in der Potsdamer MBS-Arena (Eröffnung 19.30 Uhr) statt. Und das Motto heißt wie ehedem „K.o. durch die Kugel“. Den Modus der Mann-gegen-Mann-Duelle hat sich Ex-TV-Leichtathletikexperte Dirk Thiele ausgedacht, der das Meeting moderiert und mit dem SC Potsdam organisiert.

Begeistert davon ist auch Doppel-Weltmeister David Storl. Der Leipziger weiß nach seinem Sieg 2017 mit 21,32 Metern auch, wie es geht. „Die K.o.-Duelle sind mal was anderes. Man weiß nie, was einen für Gegner erwarten. Da muss man auch ein bisschen pokern und mitrechnen. Das macht Spaß und erfordert eine spezielle Wettkampftaktik“, sagt der 28-Jährige, den eine EM-Revanche erwartet. Denn mit den beiden Polen Michal Haratyk und Konrad Bukowiecki sind der Gold- beziehungsweise Silbermedaillengewinner der Europameisterschaften im August 2018 in Berlin am Start. Im Olympiastadion hatte Storl EM-Bronze gewonnen.

Sechs Wettkämpfe in 13 Tagen

Drei Tage vor den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in seiner Heimatstadt Leipzig wird das für den SC DHfK-Sportler eine DM-Generalprobe und zugleich ein guter Test für die Hallen-EM am ersten März-Wochenende in Glasgow. Der Schützling von Trainer Wilko Schaa steckt mitten in einer harten Wettkampfserie mit sechs Starts in 13 Tagen. Zuerst siegte Storl in seiner Geburtsstadt Rochlitz (3. Februar) mit 21,26 Metern. Einen Tag später wurde er in Lodz/Polen Zweiter mit 20,52 Metern hinter dem polnischen Lokalmatador und Hallen-Weltmeister Bukowiecki (20,95). Am 8. Februar gewann der Sachse in Madrid/Spanien mit 21,01 Metern und erneut 24 Stunden später in Saßnitz auf Rügen mit 20,38 Metern. Nun folgen noch Potsdam und Leipzig in der Wettkampfserie und Storl, der in der europäischen Jahresrangliste derzeit die Nummer eins ist, macht keinen Hehl daraus, dass er sich weiter steigern will.

Jahresziel sind Weiten über 22 Meter

Sein Jahresziel sind wieder Weiten über 22 Meter. Seine Bestleistung steht seit 2015 bei 22,20 Metern. Der Jahreshöhepunkt, die Weltmeisterschaften in Doha/Katar findet Ende September erst ungewöhnlich spät statt. Das gibt Storl die Chance auf eine intensive Hallensaison.

Die Spezialmeetings wie jetzt in Potsdam, die nur den Kugelstoßern vorbehalten sind, mag er besonders. „Das Publikum ist nur für dich da, man hat die ganze Aufmerksamkeit, jede Bewegung wird genau verfolgt. Das spornt zusätzlich an“, meint der Olympia-Zweite von 2012, der im Potsdamer Udo Beyer einen großen Fan hat. Der Kugelstoß-Olympiasieger von 1976 meint: „Schön, dass wir wieder solch ein Meeting in Potsdam haben. Und ganz ehrlich: Ich war am Anfang sehr skeptisch, was den ungewöhnlichen Modus betrifft. Da bin ich nun mal althergebracht. Aber wenn die Regeln klar definiert sind, dann funktioniert das.“ Der 63-Jährige schickt gleich noch eine Warnung an die Wettkämpfer hinterher: „Der K.o.-Modus hat auch seine Tücken. Wer denkt, er kann da mal ein Duell locker angehen, der ist schneller raus, als er denkt.“ Am Ende geht nur Einer nicht K.o. – David Storl würde das gern wieder sein.

Von Peter Stein

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