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Brandenburg/Havel Krimi am Grillendamm
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14:00 08.09.2017
Christian Krause (l.) und Andreas Damaske. Quelle: privat
Brandenburg/H

Mit den Vereinsmeisterschaften im Herren-Einzel des Brandeenburger SRK 1883 fand der interne Turnierhöhepunkt für die Tennisspieler vom Grillendamm statt. Mit 13 Teilnehmern konnte sich das Feld durchaus sehen lassen, und dies trotzdem der eine oder andere noch arbeitsbedingt oder auf Grund von Urlaub fehlte. Auch spielberechtigt waren mit Stefanie Schendel und Christina Lipke zwei Damen, die sich als Finalisten der Damenkonkurrenz vor vier Wochen, für die Teilnahme bei den Herren qualifizierten.

Stefanie Schendel bewies eindeutig, warum sie Titelträgerin ist

Neben den in der ersten Turnierrunde eindeutig verlaufenden Partien, gab es auch eine, die zum absoluten Krimi wurde. Dabei spielten die Vereinsmeisterin der Damen, Stefanie Schendel, und Hans-Jürgen Brüssow gegeneinander. Laut Einschätzung der zusehenden Spieler, war Schendel in diesem Duell die klare Favoritin. Doch es sollte zunächst ganz anders kommen. Brüssow beeindruckte mit einem soliden Spiel, mit dem er Schendel völlig aus dem Konzept brachte und schnell 6:3 und 5:2 in Führung gehen konnte. Doch dann zeigte Schendel, warum sie Titelträgerin bei den Damen ist. Sie drehte Satz zwei noch zum 7:5 und auch im entscheidenden Tiebreak konnte sie aus einem 3:8 noch ein 11:9 machen.

Matthias Drese brachte Favoriten in Bedrängnis

In den anschließenden Viertelfinalpartien gab es zwei umkämpfte und zwei lockere Siege für die vier gesetzten Spieler. Dabei mussten Gerrit Dlugaiczyk und Christian Krause in ihren Partien jeweils nur ein Aufschlagspiel abgeben. Der Titelverteidiger Andreas Damaske bekam es in seinem ersten Spiel gleich mit dem wohl stärksten ungesetzten Spieler des Feldes zu tun – Matthias Drese. Sah es zunächst noch nach einem ungefährdeten und erwartungsgemäßen Sieg aus, so änderte sich das in Satz zwei schlagartig. Drese machte mit seinen Aufschlägen und den gut platzierten Volleys enorm viel Druck und konnte folgerichtig und völlig verdient mit 5:1 in Führung gehen. Alle außenstehenden Spieler waren überrascht und machten sich schon auf die erste dicke Überraschung gefasst. Doch Damaske selbst blieb völlig unbeeindruckt davon und drehte den Satz noch zu einem 7:5 und verhinderte somit ein vorzeitiges Ausscheiden. Eine beeindruckende Leistung mit der er noch einmal unter Beweis stellte, dass auch in diesem Jahr der Weg zum Titel nur an ihm vorbeiführen sollte.

Andreas Wolf konnte sein Viertelfinale nur knapp für sich entscheiden

Im vierten Viertelfinale kam es ebenfalls fast zu einer Überraschung. Dabei war Schendel in der Lage den 1. Satz mit 6:3 gegen den an Platz vier gesetzten Andreas Wolf zu gewinnen, der eine unkonzentrierte Leistung zeigte. Letztendlich konnte er das Spiel jedoch im Match -Tiebreak noch gerade eben mit 12:10 umbiegen.

Somit kam es zu den gleichen Halbfinals wie letztes Jahr, aus denen auch diesmal wieder die gleichen Sieger hervorgingen. Dabei siegte Damaske gegen Wolf mit einem klaren 6:1 und 6:1 sowie Krause gegen Dlugaiczyk nach einer sehr wechselhaften Partie mit 6:3 und 6:4.

Somit lautete das Finale wiedermal Damaske gegen Krause, genauso wie bereits in den vorherigen drei Jahren. In diesem Jahr hatte Krause wieder das Glück auf seiner Seite und konnte mit 6:3 und 6:4 den Titel zurückerobern und die Finalbilanz der beiden zum 2:2 ausgleichen.

In der Verliererrunde konnten sich die im Halbfinale ausgeschiedenen Spieler durchsetzen und das Spiel um Platz drei aus dem letzten Jahr ebenfalls wiederholen. Dabei konnte sich Dlugaiczyk, so wie bereits in den vergangenen vier Jahren, den Pokal des Drittplatzierten sichern.

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