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Brandenburg/Havel Nur noch zum Spaß auf dem Rennrad
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12:02 11.03.2019
Fritz Baars in seiner aktiven Zeit. Quelle: Daniela Zacharias
Brandenburg/H

Wenn am 12. März die Online-Anmeldung für das mittlerweile 14. Rietzer Einzelzeitfahren eröffnet wird, heißt es wieder, ganz schnell zu sein. Denn die 150 Plätze sind meist sehr schnell vergeben. Fritz Baars ist dieses Mal hingegen völlig entspannt. Denn nach einem Dutzend erfolgreicher Teilnahmen wird der 71-Jährige in diesem Jahr erstmalig nicht mit dabei sein.

„Ende 2017 habe ich für mich beschlossen, keine Rennen mehr zu fahren. Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Das war jetzt der Punkt“, so der einstige Brandenburger Frauenarzt, der auch schon bei den Radweltmeisterschaften der Mediziner auf dem Podest gestanden hatte. Und auch bei den deutschen Radmeisterschaften der Ärzte und Apotheker holte Baars schon Medaillen.

5000 Kilometer fährt Baars noch jährlich

Eingemottet hat der Brandenburger sein Rennrad aber längst noch nicht. „Ich fahre jährlich trotzdem noch gut 5000 Kilometer, davon im Winter 1000 Kilometer auf der Rolle“, so Fritz Baars. Draußen fahre er jedoch nur, wenn es trocken und mindestens 15 Grad warm sei. In Richtung Plaue geht es dann raus und rein ins Havelland. Über Radwege radelt Baars dann wieder, nach gut 60 Kilometer, zurück nach Hause.

Mit 13 Jahren baute sich Fritz Baars aus Einzelteilen der Marke „Diamant“ sein erstes eigenes Rennrad zusammen und trat schließlich im Jahr 1962 der BSG Lok Haldensleben bei. Sein Medizinstudium, dass ihn an die Martin-Luther-Universität in Halle führte, beendete seine Karriere bereits 1965. Es folgte eine fünfjährige Facharzt-Ausbildung in Stendal und 1978 trat Baars seinen Dienst in der Frauenklinik des Brandenburger Krankenhauses an. In der Wendezeit eröffnete er in Hohenstücken dann eine eigene Praxis. Im Jahr 2013 ging Fritz Baars schließlich in Rente.

Übergewicht ließ Baars noch einmal aufs Rad steigen

„Mein Übergewicht war die Ursache dafür, dass ich vor 15 Jahren dann wieder auf das Rennrad stieg“, verrät Baars. Schnell war er auch bei den regionalen Rennen wie dem Einzel- und Paarzeitfahren oder dem Rennen im SWB-Park mit dabei. In Triathlon-Staffeln übernahm er hin und wieder den Radpart. Als gelernter Radsportler kannte er die Trainingsmethoden und wusste auch, wie man sich ein Rennen einteilt, wie man schaltet und wie man in den Kurven fährt. In seiner Altersklasse war er immer ganz vorn dabei und ließ auch immer viele deutlich jüngere Radsportler hinter sich.

„Ich habe durch den Sport viele interessante Leute kennengelernt“, sagt Fritz Baars heute. Künftig werde er mit Ehefrau Renate bei den Rennen auf jeden Fall als Zuschauer mit dabei sein. Und für seine Radsport-Internetseite hat er künftig noch mehr Zeit.

Von Marcus Alert

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