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Dahme-Spreewald Alba II bezwingt die Red Dragons
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14:14 14.02.2017
Thomas Schoeps (r.) gelangen im zweiten Spiel für die Red Dragons zehn Punkte. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Sechs Spieltage vor dem Saisonende standen die Regionalliga-Basketballer der Red Dragons Königs Wusterhausen vor ihrem ersten Matchball. Am 15. Spieltag gastierten die Dahmeländer beim Hauptstadtclub Alba Berlin II. Das vorher von Coach Lars Bothe ausgegebene Ziel, einen Sieg mit mindestens drei Punkten Vorsprung, verpasste die Mannschaft erneut knapp und unterlag nach 40 spannenden Minuten den Berlinern mit 73:79. „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf mein Team. Jeder einzelne meiner Jungs hat das umgesetzt, was ich von ihm erwartet habe“, so Coach Bothe nach dem Spiel. Die Enttäuschung über die verpasste Chance, den Sprung Richtung Tabellenmittelfeld zu gehen, saß bei den Spielern der Dragons nach dem Abpfiff der Begegnung tief.

Frühzeitig wurde die Starting Five der Dahmeländer mit Fouls belastet

Etwas Balsam auf die Seele war die weitere Leistungssteigerung, die sich zeitnah in den nächsten Spielen auszahlen wird, da ist sich die sportliche Leitung der Red Dragons sicher. Frühzeitig wurde die Starting Five der Dahmeländer mit Fouls belastet. Die Offiziellen fuhren in einem schnellen Spiel eine sehr kleinliche aber konsequente Schiene, denen die Dragons jedoch zuerst zu Opfer fielen.

Nach vier Minuten waren Drägert und Trenz bereits mit zwei Fouls gehandicapt und die Teamfoulgrenze somit erreicht. Trainer Lars Bothe sah sich gezwungen, seine beiden effektivsten Spieler frühzeitig vor weiteren Regelverstößen zu schützen. Center Georgious Tyrekidis nutzte die Chance und bestätigte seine Leistungsentwicklung durch eine mehr als solide Leistung unter dem Korb gegen die jungen wilden Albatrosse. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig und die Gastgeber hielten die Dragons stets auf mindestens vier Punkte Abstand.

Sogar kurzzeitig die Führung für die Brandenburger erzielen

Nach der Pause konnten Kapitän Diallo und Co. einen Einbruch, wie er noch beim Heimauftritt gegen Cuxhaven passierte, verhindern. Mit 44:43 konnte Christoph Tetzner sogar kurzzeitig die Führung für die Brandenburger erzielen. Trotz der Lufthoheit in der Max-Schmeling- Halle, hervorgehend aus einem Rebound Verhältnis von 46 zu 32 für die Gäste, konnte der so wichtige erste Matchball der Saison nicht verwandelt werden.

Die Albatrosse konnten sich dagegen nun etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschaffen, während die Red Dragons Königs Wusterhausen nun auf die nächste Gelegenheit am 25. Februar vor heimischem Publikum warten. Dann gilt es, wichtige Punkte gegen das Farm Team aus Vechta zu erzielen. Als positive Information am Abend der Niederlage bei Alba II sorgte neben der durchgehend positiven Leistung alles Akteure der KWer, dass sowohl die Korbjäger als auch die Weser Baskets bei ihren Gegner unter die Räder kamen und keine Punkte holen konnten (siehe nebenstehende Ergebnisse plus Tabelle).

Von Norman Grätz

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