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Dahme-Spreewald BR Volleys schlagen Netzhoppers
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00:44 14.03.2018
Robin Hafemann (l.) mit einem erfolgreichen Schmetterball gegen Aleksandar Okolic von den BR Volleys. Quelle: Oliver Schwandt
Bestensee

Die BR Volleys gehen als Zweitplatzierter in die diesjährigen Playoffs der Volleyball-Bundesliga. Nach einem 3:0-Erfolg (25:23, 25:11, 32:30) am Samstagabend im Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Netzhoppers SolWo Königspark KW ist den Hauptstädtern dieser Rang nicht mehr zu nehmen. Vor 4.063 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war Adam White Berlins Topscorer (15 Punkte) und zugleich wertvollster Spieler der Partie. Bester Punktesammler bei den Dahmeländern war Paul Sprung, der sich über die MVP-Silbermedaille freuen konnte.

„Meine Mannschaft hat besonders in den Sätzen eins und zwei gezeigt, dass sie durchaus in der Lage ist, guten Volleyball zu spielen. Ich denke, die Berliner mussten teilweise an ihr Limit gehen, um uns in drei Sätzen zu besiegen. Schade war es aus meiner Sicht, dass wir uns im dritten Abschnitt diesen nicht geholt haben“, so Netzhoppers-Coach Mirko Culic.

Das junge Gästeteam konnte sich auf Star Björn Andrae verlassen

Die Gastgeber trafen auf mutig aufspielende Netzhoppers, die unbekümmert aufspielten. Auch oder gerade, weil es Pujol bei den Berlinern an der ein oder anderen Stelle es mit der Spielfreude übertrieb, entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Das junge Gästeteam konnte sich hingegen auf seinen Star Björn Andrae verlassen, der mit einem Ass das Spiel wieder ausglich (20:20).

Mit einer Aufschlagserie von Carroll schien der Durchgang entschieden, aber ein Block von Paul Sprung sorgte noch einmal für Spannung (23:22) – sein abschließender Aufschlag ins Netz jedoch weniger (25:23). Beflügelt vom ersten Satzgewinn spielten die BR Volleys nun dominanter.

„Ich habe selten White so gut aufschlagen sehen“

Adam White ließ die Gäste aus dem Dahmeland mit seinen Aufschlägen nicht mehr zur Entfaltung kommen und streute zu diesem Zeitpunkt bereits sein viertes Ass ein (24:10). „Ich habe selten White so gut aufschlagen sehen“, wunderte sich Culic ein wenig. Vigrass beendete den zweiten Durchgang schließlich per Schnellangriff (25:11).

Die Netzhoppers kämpften tapfer um ihren Satzgewinn (18:18), profitierten dabei von 15 Eigenfehlern der BR Volleys und hatten sogar die erste Chance auf ihren Lohn (23:24). Die wehrte White im dritten Anlauf ab und nachdem die BR Volleys fünf Matchbälle vergaben – unter anderem Kromm ohne gegnerischen Block – machte Carroll dann den Sack zu (32:30). „Wir hätten gern den dritten Satz gewonnen, die Chancen waren da“, so Netzhoppers-Spieler Theo Timmermann.

Von Oliver Schwandt und Christof Bernier

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