Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Björn Andrae muss warten
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald Björn Andrae muss warten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:07 20.09.2018
Das Team der Netzhoppers SolWo Königspark KW für die Saison 2018/19 (hintere Reihe, v.l.): Sascha Kaleck (Zuspiel), Maximilian Auste (Diagonal), Arran Chambers (Mittelblock), Kenneth Rooney (Mittelblock), Iven Ferch (Mittelblock), Dirk Westphal (Außenannahme), Jan Jalowietzki (Außenannahme). Vordere Reihe (v.l.): Arvid Kinder (Sportlicher Leiter), Britta Wersinger (Teammanagerin), Casey Schouten (Diagonal), Theo Timmermann (Außenannahme), Levin Gust (Libero), Kamil Ratajczak (Libero), Luke Herr (Zuspiel), Immo Prussak (Scout), Peter Schwarz (Co-Trainer). Es fehlen: Mirko Culic (Trainer), Dustin Schulze (Athletik-Trainer), Kai Dragowsky (Mannschaftsarzt) und David Ewald (Physiotherapeut). Quelle: Norbert Büring
Bestensee

Nicht nur Cheftrainer Mirko Culic fehlte beim Shooting für das neue Mannschaftsfoto des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW. Auf dem Gelände des Seehotels Zeuthen fehlte außerdem ein ganz wichtiger Eckpfeiler des Teams. Björn Andrae, der 280 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Buckel hat, war ebenfalls nicht beim Fototermin mit dabei.

„Aktuell kann ich nicht sagen, ob ich überhaupt noch einmal eine Saison für die Netzhoppers spielen werde, da meine Finanzierung noch nicht geklärt ist“, so der 37-Jährige, der bereits in den vergangenen zwei Jahren das grüne Trikot der Dahmeländer getragen hat.

Auch für Arvid Kinder, den Sportlichen Leiter, ist die Personalie Andrae zu einer richtigen Herzensangelegenheit geworden. „Ich bin weiterhin auf der Suche nach einem Sponsor, der die Kosten für Björn übernehmen kann. Finde ich den nicht, dann ist eine Weiterverpflichtung von Andrae für uns definitiv nicht zu stemmen.“

„Er soll auf der Diagonalposition die Rolle von Jan-Phillip Krabel einnehmen“

Dafür konnte Kinder einen neuen Akteur im Team begrüßen. Der 21-jährige Maximilian Auste spielte in der vergangenen Saison beim UVC Holding Graz in Österreich und sammelte dort erste Erfahrungen als Profi. „Er soll auf der Diagonalposition die Rolle von Jan-Phillip Krabel einnehmen, der nach Warnemünde gewechselt ist“, informiert der Sportliche Leiter.

Auf dem Teamfoto ist mit Jan Jalowietzki ebenfalls ein neuer Spieler zu finden, dessen Verpflichtung aber noch nicht endgültig unter Dach und Fach ist. „Wir müssen mit seinem alten Verein Fellbach noch einige vertragliche Modalitäten klären. Wenn dies geschehen ist, dann bekommt Jalowietzki bei uns einen Vertrag. Die Mannschaft kennt er bereits, da er in den vergangenen Wochen mit den Jungs mittrainiert hat“, sagt Kinder.

Jalowietzki hat einen ziemlich berühmten Vater

Der 22-jährige Außenangreifer spielte in seiner Jugend beim VfB Friedrichshafen. Als 19-Jähriger wechselte der 1,93 Meter große Jalowietzki zum Zweiligisten GSVE Delitzsch, ehe er 2016 einen Vertrag beim SV Fellbach unterzeichnete. Jalowietzki hat einen ziemlich berühmten Vater, denn Bogdan Jalowietzki war einst Kapitän beim VfB Friedrichshafen, mit dem er sieben Meisterschaften und neun Pokalsiege feiern konnte.

Auste und Jalowietzki sind mit dabei, wenn die Netzhoppers am Freitag und Sonnabend (21. und 22. September) bei einem erstklassig besetzten Turnier in Liberec an den Start gehen.

In der tschechischen Metropole treffen die Dahmeländer auf den 16-fachen tschechischen Meister VK Dukla Liberec, den Volleyball Club Vavex Pribram und auf Volley Näfels aus der Schweiz. „Ich nutze diese Spiele, um weiterhin intensiv an der Abstimmung der verschiedenen Mannschaftsteile zu arbeiten“, sagt Coach Mirko Culic, der personell nicht aus dem Vollen schöpfen kann.

„Er reist zwar mit, wird aber nur wenig Einsatzzeit bekommen“

Dirk Westphal plagte sich in den letzten Tagen mit einer Magen-Darm-Grippe herum. „Er reist zwar mit, wird aber nur wenig Einsatzzeit bekommen, da Dirk nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist“, kündigt der Trainer an.

Mit dem derzeitigen Vorbereitungsstand seines Teams ist Culic zufrieden: „Wir haben bis zum jetzigen Zeitpunkt sechs Spiele in den Knochen. In diesen Partien war zu sehen, dass die neu zusammengestellte Mannschaft Stück für Stück wächst. Es ist noch nicht alles perfekt, wir sind aber auf einem guten Weg.“ Culic ist es zudem kurzfristig noch gelungen, für den kommenden Mittwoch, 26. September (16 Uhr), ein weiteres Testspiel bei den BR Volleys zu vereinbaren.

Von Oliver Schwandt

Der Coach des Volleyball-Regionalliga-Aufsteigers SG Prieros/KW, Björn Langner, konnte sich nach dem klaren 3:0-Erfolg (25:20, 25:20, 25:18) gegen den TSV Spandau 1860 (Absteiger aus der 3. Liga) ein Lächeln im Gesicht nicht verkneifen. „Spandau war vor dem Match vom Papier her der klare Favorit. Ich hätte den TSV jedoch deutlich stärker erwartet.“

19.09.2018

Mit einem 83:78-Heimerfolg gegen den TSV Neustadt sind die Regionalliga-Basketballer der Red Dragons in die neue Spielzeit gestartet. „Meine Mannschaft hat eine gute Vorstellung gezeigt. Auf diese Leistung lässt sich sicherlich in den kommenden Wochen aufbauen“, freute sich Dragons-Coach Michael Opitz über den durchaus gelungenen Saisonstart.

19.09.2018

„Nach diesem Spiel wissen wir sicherlich ganz genau, wo wir stehen“, sagt Außenangreifer Alexander Kuhrt vom Volleyball-Regionalligisten SG Prieros/KW, der zusammen mit seinen Teamkameraden am Sonnabend (15. September) beim ersten Match der neuen Saison so richtig gefordert ist. Um 15 Uhr ist in der OSZ-Halle der TSV Spandau 1860 zu Gast.

14.09.2018