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DM-Titel für Florian Ebert

Sumo DM-Titel für Florian Ebert

An Sumotori Florian Ebert vom JC Königs Wusterhausen kommt so schnell niemand vorbei. Am Wochenende gewann er bei den Deutschen Meisterschaften, die in Brandenburg an der Havel ausgetragen wurden, bereits zum fünften Mal in Folge den DM-Titel in der Gewichtsklasse + 115 kg. Der zweite Starter des JC Königs Wusterhausen, Jörg Frischmann, sicherte sich in der Klasse – 100 kg ebenfalls den DM-Sieg.

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Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (3. v. l.) nahm die Siegerehrung vor. Erste wurde Florian Ebert vom JV Königs Wusterhausen (5. v. l.). Den zweiten Platz belegte Fred Köppen (4. v. l.) und gemeinsame Dritte wurden Thomas Walter (6. v. l.) und Johannes Schalygin.

Quelle: Privat

Königs Wusterhausen. An Sumotori Florian Ebert vom JC Königs Wusterhausen kommt so schnell niemand vorbei. Am Wochenende gewann er bei den Deutschen Meisterschaften, die in Brandenburg an der Havel ausgetragen wurden, bereits zum fünften Mal in Folge den DM-Titel in der Gewichtsklasse + 115 kg. Der zweite Starter des JC Königs Wusterhausen, Jörg Frischmann, sicherte sich in der Klasse – 100 kg ebenfalls den DM-Sieg.

„Vor dem Wettkampf war ich schon aufgeregt und etwas angespannt, schließlich wollte ich meine Serie nicht reißen lassen“, berichtete der 25-Jährige, „aber ich habe mich akribisch auf dieses Meisterschaften vorbereitet, um in bestmöglicher Verfassung in den Wettkampf gehen zu können.“

So hatte er in der Vorrunde, die in zwei Pools (Gruppen) ausgetragen wurde, nicht wirklich größere Probleme mit seinen vier Gegnern. Nur vor dem Duell gegen Lokalmatador Fred Köppen von der PSG Dynamo Brandenburg hatte Ebert im Vorfeld sehr viel Respekt. „Fred ist ein sehr erfahrener Kämpfer, der schon bei vielen internationalen Wettkämpfen zahlreiche Medaillen sammeln konnte. Mit meiner Supari-Technik (Schläge mit der offenen Hand ins Gesicht) konnte ich ihn aber überraschen und so auch das letzte Pool-Duell erfolgreich beenden“, sagte Ebert.

Dort wartete mit Köppen ein alter Bekannter

Vor dem anschließenden Halbfinale hatte der Bäcker ordentlich Bauchschmerzen, denn im Kampf gegen den aus Mahlow stammenden Thomas Walter ging es gegen seinen Trainingspartner. „Natürlich wussten wir über unsere jeweiligen Stärken im Vorfeld unseres Duells Bescheid“, erzählte Ebert, „aber im Endeffekt hatte ich auch mit Thomas nicht wirklich Probleme, so dass ich ungeschlagen ins Finale einzog.“ Dort wartete mit Köppen ein alter Bekannter. Bereits nach fünf Sekunden war dieser Kampf vorbei. Ebert erwischte das rechte Bein vom Havelstädter und beförderte ihn so aus dem Dojo (Ring).

„Fred hatte nicht mit dieser schnellen Attacke gerechnet“, schilderte Ebert seinen Finalsieg, „so konnte ich ihn wie bereits im Pool-Duell relativ schnell überrumpeln.“ Seine Schnelligkeit trainiert der 132 kg schwere Wildauer beim Fußballverein Askania Kablow, bei dem Ebert seit dem Sommer Mitglied ist. „Zuerst wurde ich im Sturm eingesetzt. Relativ schnell erkannte mein Trainer Ingo Schallert, dass ich kein Vollstrecker bin. Ich ließ einfach zu viele klare Möglichkeiten liegen. Jetzt spiele ich Sechser und fühle mich auf dieser Position pudelwohl, kassierte in dieser Spielzeit aber schon drei Gelbe Karten. Mir rennt kaum ein Gegenspieler davon, obwohl ich so schwer bin.“

„Jetzt habe ich als großen Saisonhöhepunkt die World Games“

Bereits Ende Mai wollte Ebert bei den Europameisterschaften im georgischen Tiflis an den Start gehen, doch die fallen in diesem Jahr für ihn aus. Zur selben Zeit heiratet er seine langjährige Freundin Natalie im Standesamt Königs Wusterhausen, die anschließende Feier findet auf der Burg Storkow statt. „Jetzt habe ich als großen Saisonhöhepunkt die World Games vom 20. bis zum 30. Juli in Wroclaw (Breslau) anvisiert. Darauf habe ich mein komplettes Trainingsprogramm in den zukünftigen Monaten aufgebaut.“

Um an diesen World Games überhaupt teilnehmen zu können, muss Ebert noch bei zwei Turnieren um wichtige Ranglisten-Punkte kämpfen, die überhaupt erst zu einem Startplatz berechtigen. „Am 17. Juni werde ich erneut in Brandenburg an der Havel versuchen, einen Podestplatz zu erreichen“, erzählt er, „klappt dieses Vorhaben, dann bin ich sicher bei den World Games dabei. Ansonsten bleibt mir sieben Tage später noch ein Wettkampf in Krotozyn (Polen), um endgültige die Fahrkarte für Wroclaw zu lösen. Auf alle Fälle werde ich alles geben, um bei meinem Saisonhöhepunkt antreten zu können.“

Von Oliver Schwandt

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