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Dahme-Spreewald Dagmar Engeldinger lebt für die WSG’81 KW
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08:07 24.11.2018
Dagmar Engeldinger zeigt auf die alte Baracke in der Fichtestraße, in der sie 2003 anfing, die Finanzen der WSG’81 auf Vordermann zu bringen. Quelle: Oliver Schwandt
Königs Wusterhausen

„Bei der Bewerbung für die Stelle als Geschäftsführerin war ich nur die zweite Wahl“, erinnert sich Dagmar Engeldinger, die sich seit 2003 unter anderem um die Finanzen bei der WSG’81 Königs Wusterhausen kümmert. „Nach zwei Wochen schmiss mein Vorgänger, für den das Aktenchaos in der Geschäftsstelle einfach zu unübersichtlich war, zum Glück für mich hin.

„Ich musste erst einmal die ganzen Rechnungen sortieren“

Verwaltungsmäßig herrschte im alten WSG-Büro in der Fichtestraße eine große Unordnung. Ich musste erst einmal die ganzen Rechnungen sortieren und die Akten auf Vordermann bringen“, erinnert sie sich an ihre Anfangszeit bei der Wohnsportgesellschaft.

Der Verein hatte in seiner Anfangszeit 280 Mitglieder, im November 2018 sind es jetzt bereits 540. „Aufgrund der steigenden Mitgliederzahlen wurde der Verwaltungsaufwand immer größer. Förderanträge müssen geschrieben werden, ebenso wie die Jahresabrechnung fürs Steuerbüro. Ich kümmere mich ja nicht nur darum, sondern organisiere Laufevents wie den Krummensee-, den Frauenseelauf oder das Funkerbergmeeting und bin dann vor Ort bei den jeweiligen Aufgaben mit eingebunden“, berichtet die Geschäftsführerin weiter.

Aufgewachsen ist Engeldinger in Leuna (Sachsen-Anhalt), wo sie zu Beginn ihrer Schulzeit als Eisschnellläuferin bei der BSG Chemie erste Sporterfahrungen sammelte. „Nach zwei Jahren war mit der Rundenjagd auf dem Eis Schluss, weil ich eine Schleimbeutelentzündung am Fuß hatte, da meine Schlittschuhe einfach zu groß waren. In der DDR gab es keinen passenden in meiner Größe“, erinnert sich die 59-jährige, die anschließend die Liebe zum Tischtennis entdeckte.

„Es war Liebe auf den ersten Blick“

Während ihrer Lehrzeit in Leipzig zur Außenhandelskauffrau lernte sie 1976 auf einer Dienstreise in Berlin in einer Disco unterm Fernsehturm ihren Mann Klaus kennen. „Es war Liebe auf den ersten Blick. Drei Jahre später haben wir auch geheiratet“, so Engeldinger, die zusammen mit ihrem Mann – der als Berufssoldat in Niederlehme stationiert war – im Dezember 1979 in Königs Wusterhausen eine gemeinsame Wohnung bezog.

Ein halbes Jahr nach dem Umzug kam Tochter Jana zur Welt, vier Jahre später folgte Sohn Matthias. Beruflich fand sie eine Anstellung bei Fortschritt Landmaschinen in Berlin-Grünau. „Dort war ich insgesamt elf Jahre tätig, bis die Wendezeit kam und unser Betrieb geschlossen wurde. Zum Glück konnte ich einen neuen Job in der Buchhaltung bei Kapella Baustoffe in Königs Wusterhausen finden“, erzählt Engeldinger.

„Unser Sohn Matthias war bis zu seinem 18. Lebensjahr Rock’n’Roller beim TSC ,Take it easy’. Mein Mann und ich fuhren regelmäßig zu seinen Auftritten im gesamten Bundesgebiet mit. So lernte ich bereits einen Sportverein in Königs Wusterhausen hautnah kennen, bei dem ich schon für die Organisation von Sportevents stark mit eingebunden war“, erzählt Engeldinger, die heutzutage neben ihrer Tätigkeit bei der WSG’81 sehr intensiv als Oma gefragt ist.

„Mit 28 Teilnehmern ist unsere Gruppe schon sehr stark ausgelastet“

„Jana hat zwei Kinder. Sie lebt in Rostock, so dass wir regelmäßig in den Norden reisen, um unsere Enkelkinder zu sehen“, berichtet die zweifache Oma stolz, „sportlich halte ich mich bei der Aerobikgruppe unseres Vereins fit. Wir treffen uns einmal in der Woche. Wenn es meine eng bemessene Freizeit zulässt, bin ich beim Training am Montag immer mit dabei. Mit 28 Teilnehmern ist unsere Gruppe schon sehr stark ausgelastet. Wir können ja kaum neue Mitglieder aufnehmen, da die Hallenzeiten sehr begrenzt sind.“

Von Oliver Schwandt

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