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Dahme-Spreewald-Sportler geehrt

Vereinsleben Dahme-Spreewald-Sportler geehrt

Am Donnerstagabend wurden im Jugendbildungszentrum Blossin die Sportler des vergangenen Jahres des Landkreises Dahme-Spreewald geehrt. Unter den zahlreichen Gästen aus Sport und Politik befanden sich auch der Landrat Stephan Loge (SPD) und die Vizepräsidentin des Landessportbundes, Steffi Lamers.

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Alle Sportler des Jahres 2016 kamen nach der Auszeichnung zum gemeinsamen Erinnerungsfoto zusammen.

Quelle: Oliver Schwandt

Blossin. Am Donnerstagabend wurden im Jugendbildungszentrum Blossin die Sportler des vergangenen Jahres des Landkreises Dahme-Spreewald geehrt. Unter den zahlreichen Gästen aus Sport und Politik befanden sich auch der Landrat Stephan Loge (SPD) und die Vizepräsidentin des Landessportbundes, Steffi Lamers.

„2016 war wieder ein ungemein sportliches Jahr mit sehr vielen Höhepunkten“, sagte Stephan Loge in seiner Eröffnungsrede, „Sport ist zudem ein zentraler Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden und erfüllt somit eine enorm wichtige Funktion in unserem Zusammensein. Wer Sport treibt, lernt Regeln einzuhalten, Gegner zu achten, Erfolge zu genießen und Niederlagen zu verarbeiten. Sport fördert auch die Begegnungen von Menschen mit unterschiedlicher Sprache, Hautfarbe und Religion. Sport hilft Vorurteile abzubauen und Minderheiten zu integrieren.“ Dabei zeichnen sich die WSG’81 Königs Wusterhausen, der Boxring 08 Lübben, der FSV Eintracht Königs Wusterhausen und der SV Waldrehna aus, die sich bei der „Integration durch Sport“ ganz besonders intensiv engagieren.

Sieger wurde Hochspringer Franz Beyer

Die WSG’81 freute sich bei der Auszeichnung der Sportler des Jahres gleich über einen Doppelerfolg. Sieger wurde Hochspringer Franz Beyer, der im vergangenen Jahr bei den Brandenburggischen Meisterschaften eine Höhe von 2,10 m übersprang. Leider konnte er seinen Preis nicht persönlich entgegennehmen, da sich der Leichtathlet aufgrund seines Sportstudiums zurzeit in den USA befindet. „Franz kommt aber regelmäßig bei uns vorbei, wenn er zu Besuch in Deutschland ist“, erzählte WSG-Chef Matthias Köpke, der stellvertretend für Beyer die Siegermedaille aus den Händen des Landrates empfing.

Bereits zum zweiten Mal freute sich Langstreckenläufer Hagen Brumlich über den zweiten Platz bei der Sportlerwahl. „Damit hatte ich diesmal überhaupt nicht gerechnet, da ich schon deutlich erfolgreiche Jahre als 2016 hatte“, so der 73-Jährige, der die nächsten Wettkämpfe bereits ins Auge gefasst hat: „Am 10. April starte ich beim Kyffhäuser-Marathon. Für Ende April ist die Harzquerung [ein Lauf über 52 km von Wernigerode nach Nordhausen, Anm. d. Red.] ein fester Bestandteil in meinem jährlichen Laufkalender.“

„Enorm stolz bin ich auf meinen Enkel Adrian Belkin“

Ganz besonders freut sich Brumlich auf den 15. Huy-Burgen-Lauf über 56 km am 7. Mai, bei dem er zusammen mit seinem Sohn, seinen drei Enkelsöhnen und zwei Schwiegertöchtern an den Start gehen wird. „Enorm stolz bin ich auf meinen Enkel Adrian Belkin, der bereits zum achten Mal mit gerade einmal 18 Jahren am Huy-Burgen-Lauf teilnimmt. Bisher hat er immer das Ziel erreicht.“

Überrascht zeigte sich Masters-Schwimmerin Grit Barthel vom SSV Wildau über ihren ersten Platz bei den Sportlerinnen. „Ich freue mich über diese Ehrung, weil mit dieser auch einmal die Randsportarten gewürdigt werden“, sagte die 50-jährige Barthel, die zweimal pro Woche beim Training im Wildorado insgesamt zehn Kilometer schwimmend zurücklegt.

Von Oliver Schwandt

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