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Dahme-Spreewald Drei Neue für Red Dragons
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14:51 01.02.2018
Die Neuzugänge Hanna Kaade, Aner Levron, Ben Olayinka zusammen mit Dragons-Coach Lars Bothe. Quelle: Fabio Klimaszewski
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Königs Wusterhausen

Kurz vor dem Ende der Transferperiode am 31. Januar ist Basketball-Regionalligist Red Dragons auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv geworden. Mit dem syrischen Nationalspieler Hanna Kaade, dem US-Amerikaner Ben Olayinko und Aner Levron, der in der Saison 2015/16 bereits schon einmal für die Dragons spielte, konnten drei neue Akteure verpflichtet werden.

„Wir führen momentan intensive Gespräche mit den Liga-Verantwortlichen“

„Von Aner erhoffe ich mir, dass er uns mehr Stabilität im Spielaufbau bringt, um unsere häufigen Ballverluste in den Griff zu bekommen. Ben soll mit seiner Körpergröße von 2,02m viele Rebounds holen und in der Offensive für mehr Angriffsdruck sorgen“, so Coach Lars Bothe. Eine Spielgenehmigung für Kaade liegt aktuell noch nicht vor. „Wir führen momentan intensive Gespräche mit den Liga-Verantwortlichen, um ihn so schnell wie möglich einsatzbereit zu bekommen“, so Dragons-Manager Norman Grätz.

Für Levron, der noch in der vergangenen Spielzeit und in der Hinrunde noch das Trikot vom RSV Eintracht (2. Bundesliga) getragen hatte, ist die Rückkehr ins Dahmeland kein sportlicher Rückschritt: „Ich wohne in Königs Wusterhausen und hatte hier bereits vor zwei Jahren eine schöne Zeit. Für mich ist es wichtig, viel spielen zu können, als zum Beispiel nur auf der Bank zu versauern“, begründete der Deutsch-Israeli sein Dragons-Comeback. Er hofft, dem Team mit seiner Erfahrung helfen zu können, den Klassenerhalt zu schaffen. Auf internationale Erfahrung kann Hanna Kaade zurückblicken, denn für sein Heimatland Syrien bestritt der 28-Jährige 2008 drei Länderspiele.

„Meine Profizeit ist vorbei“

Mit sechs Jahren hatte er angefangen, im Verein Basketball zu spielen. Seinen ersten Profi-Vertrag unterschrieb Kaade bei den Männern bei Al Jalaa Aleppo. Nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien im Juli 2012 musste er nach Deutschland fliehen. „In meiner neuen Heimat ist Basketball viel professioneller und schneller“, sagte Kaade, „wirkliche Unterschiede fallen mir in der Spielweise aber nicht wirklich auf.“ In der Zukunft möchte der Chirurge, der im Lübbener Klinikum als Arzt tätig ist, nur noch viel Spaß am Basketballsport haben. „Meine Profizeit ist vorbei, da ich aufgrund meines Job doch sehr zeitlich eingeschränkt bin“, begründete Kaade diesen Schritt.

Dritte im Bunde ist Ben Olayinki aus den USA, der in Tucson (Arizona) aufgewachsen und nach Deutschland gekommen ist, um zu studieren. „Ich hoffe, dass ich der Mannschaft im zweiten Teil der Saison helfen kann“, so der 27-jährige US-Boy, „in Amerika habe ich in der höchsten Jugendliga für ein Collageteam gespielt. Es ist sehr schwer, den Sprung in die Profi-Liga NBA zu schaffen, da Basketball in meiner Heimat sehr populär ist und es viele gute Spieler auf hohem Niveau gibt. Einen kleinen Unterschied gibt es hier im Spiel, denn in Deutschland wird mehr auf Teamarbeit geachtet, dagegen in den USA mehr eins gegen eins agiert.“

Von Fabio Klimaszewski

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