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Dahme-Spreewald Erfolgreicher Rückrundenstart für HSV Wildau
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15:26 28.01.2019
Sebastian Köppen musste bereits nach neun Minuten die Rolle von Sebastian Kroll übernehmen, der nach einem Foul die Rote Karte sah. Quelle: Oliver Schwandt
Wildau

„Ich muss meinen Jungs ein dickes Kompliment machen, denn sie haben eine super Leistung gezeigt. Die erfolgreiche Revanche für die knappe Hinspielniederlage ist uns eindrucksvoll gelungen“, freute sich HSV-Coach Sven Brade nach dem 23:20 (10:9)-Sieg in der Handball-Brandenburgliga gegen den SV Bad Jahn Freienwalde. Nach dem sechsten Saisonerfolg verbesserte sich das HSV-Team auf den sechsten Tabellenplatz (13:11 Punkte).

„Der Platzverweis war aus meiner Sicht viel zu hart“

Die Vorzeichen vor der Partie gegen den SV Jahn standen nicht besonders gut, denn Brade musste auf seine beiden langzeitverletzten Spieler Alexander Röschel und Lionel Terlunen (beide Kreuzbandriss) und den erkrankten Manuel Thieke verzichten. Dafür gab im Tor Stefan Wagner sein Debüt im HSV-Trikot, der in der Winterpause aus Wünsdorf nach Wildau gewechselt ist. Die Personalprobleme bei Brade wurden nach neun Minuten noch viel größer, als Sebastian Kroll nach einem Foulspiel die Rote Karte sah. „Der Platzverweis war aus meiner Sicht viel zu hart“, so Brade, der anschließend Sebastian Köppen die Rolle von Kroll spielen ließ.

„Sebastian hat diese Aufgabe überragend gelöst“, lobte der Trainer den Auftritt seines Schützlings. Bis zur Herausstellung des HSV-Akteurs entwickelte sich ein Spiel vor 120 Zuschauern, das auf Augenhöhe geführt wurde. Keine Mannschaft konnte sich einen Vorsprung herausspielen – 3:3 (10.). Nach der Anfangsphase waren es die Gäste, die sich kurzzeitig bis auf 8:4 absetzen konnten (20.). Nach einer Auszeit von Brade übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen auf der Platte und schafften nach dem Treffer von Martin Kelm den 8:8-Ausgleich (24.). Zwei Minuten vor der Halbzeitsirene brachte Köppen seine Farben mit 10:9 das erste Mal nach langer Zeit wieder in Front. Diese Führung sollte das HSV-Team im restlichen Spielverlauf auch nicht mehr hergeben.

Mit einer sehr konzentrierten Leistung in der Abwehr

Nach dem Seitenwechsel erzielte Humberto Julien Lopez mit dem 11:9 an seinem 41. Geburtstag den ersten Treffer im zweiten Abschnitt. Mit einer sehr konzentrierten Leistung in der Abwehr und einer konsequenten Ausnutzung der sich bietenden Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor des HSV gelang es den Südbrandenburgern nicht mehr, den Gastgebern den Sieg streitig zu machen.

Zwar waren die Gäste beim 15:15 (39.) noch einmal dran, doch der HSV hatte in diesem Match jedes Mal die richtige Antwort parat. Kurz vor dem Spielende sorgte Torwart Wagner mit einer starken Parade dafür, dass der SV Jahn beim 20:19 für die Gastgeber nicht die Chance bekam, die Begegnung doch noch zu seinen Gunsten zu gestalten.

„Wagner hat schon sehr deutlich gezeigt, dass er eine richtige Verstärkung für uns sein kann. Zukünftig habe ich jetzt die Qual der Wahl zwischen drei erstklassigen Torhütern“, freute sich Brade.

Von Oliver Schwandt

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