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Dahme-Spreewald HSV Wildau bezwingt TSG Lübbenau
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14:54 20.03.2018
Zehn Minuten vor dem Spielende parierte der stark haltende Colin Winter (M.) diesen Siebenmeter von TSG-Akteur Nicola Kuhlmey. Quelle: Oliver Schwandt
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Wildau

Einen ganz wichtigen Heimerfolg fuhren die Brandenburgliga-Handballer vom HSV Wildau am 16. Spieltag ein. Vor 150 Zuschauern in der heimischen Sporthalle im Wildorado gewann das HSV-Team gegen den Tabellenfünften TSG Lübbenau total verdient mit 24:20 (12:11). Mit 12:20 Zählern verteidigte Wildau den neunten Rang.

Richtig happy war nach dem Spiel der spanische Co-Trainer Gerard Mwanjele, der den bei einem Nachwuchsspiel weilenden Chefcoach Sven Brade hervorragend an der Seitenlinie vertrat. „Die Jungs haben sich diese zwei Punkte von der ersten Minuten an verdient. In der Abwehr zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und vorne wurden die sich bietenden Möglichkeiten konsequent ausgenutzt. Auf diese Vorstellung lässt sich sicherlich in den kommenden Partien aufbauen“, freute sich Mwanjele nach dem Schlusspfiff.

Mit einem verwandelten Siebenmeter erhöhte Jim Ludwig auf 10:6

Bis zum 6:6 nach 16 Spielminuten konnte sich kein Team in der Anfangsphase einen kleinen Vorsprung herausspielen. Anschließend gelang es den Hausherren, erstmalig im Match, sich einen Drei-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Erst blockte Humberto Lopez einen Wurf der TSG erfolgreich, um selbst im Gegenzug mit einem Wurf aus der zweiten Reihe das 9:6 zu erzielen. Mit einem verwandelten Siebenmeter erhöhte Jim Ludwig – mit sechs Treffern bester Werfer seines Teams – auf 10:6.

Den Gästen gelang es in den letzten Minuten des ersten Abschnitts, bis auf 12:11 heranzukommen. „Diese Zeit war die schwächste unserer Truppe während der gesamten Partie“, erkannte Mwanjele.

28 Sekunden vor der Halbzeitsirene agierten die sehr gut pfeifenden Referees Mario Nawin und Fred Schirrmann recht kleinlich, als sie Lopez, dessen Trikot am rechten Oberarm eingerissen waren, vom Feld schickten. Auch in den zweiten 30 Minuten musste Lopez die Platte zweimal verlassen, ehe die HSV-Verantwortlichen ein Ersatztrikot für den ehemaligen kubanischen Nationalspieler auftreiben konnten.

In der folgenden Spielzeit bestimmten die Gastgeber eindeutig die Szenerie

Im zweiten Durchgang waren vier Minuten gespielt, da gelang der Mannschaft aus dem Spreewald sogar der 14:14-Ausgleich. Das war aber zugleich das letzte Mal, dass die TSG dem HSV-Team gefährlich auf die Pelle rückte. In der folgenden Spielzeit bestimmten die Gastgeber eindeutig die Szenerie auf der Platte.

Hinzu kam mit Colin Winter ein Torwart, der einen richtig bärenstarken Tag erwischte. Insgesamt 13 gut geworfene Bälle entschärfte die Nummer zwölf aus Wildau mit tollen Reflexen. Hinzu kam noch ein Siebenmeter, den er zehn Minuten vor dem Spielende von Nicola Kuhlmey parierte.

„Colin hatte mit seiner Leistung einen ziemlich großen Anteil daran, dass wir am Ende dieses Match siegreich beendeten“, so Mwanjele, „wir wissen im Trainerstab ganz genau, was wir an ihm haben. Für mich ist er einer der stärksten Torhüter in der Brandenburgliga.“

Neben einer geschlossenen Teamleistung ragten sicherlich noch Ludwig und Sebastian Kroll heraus, die beide mit sehr viel Überblick regelmäßig ihre Teamkollegen mit perfekten Zuspielen gut und überlegt in Szene setzten. Jim Ludwig zeigte zudem vom Siebenmeterpunkt keine Nerven, denn alle seine vier Versuche brachte er recht sicher im TSG-Tor unter.

Von Oliver Schwandt

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