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Dahme-Spreewald HSV Wildau empfängt Ahrensdorf/Schenkenhorst
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09:13 28.09.2018
Der HSV Wildau in der Saison 2018/2019 (hinten, v.l.): Co-Trainer Franz Breitling, Manuel Thieke, Florian Weber, Jim Ludwig, Alexander Röschel, Sebastian Kroll, Trainer Sven Brade. Vorne, von links: Mark Bastian Kloß, Martin Kelm, Nicklas Köllner, Fabian Wiersbin, Collin Winter, Sebastian Köppen und Danny Fankhänel. Es fehlen: Humberto Julien Lopez und Jan Ihle. Quelle: Oliver Schwandt
Wildau

Vor einem ganz schweren Spiel steht Handball-Brandenburgligist HSV Wildau am Sonnabend (29. September). Um 18 Uhr empfängt das Team in der Halle im Wildorado die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst.

An die beiden Partien gegen die Gäste aus der vergangenen Saison denkt HSV-Coach Sven Brade überhaupt nicht gerne zurück, denn in Schenkenhorst kassierte seine Truppe am 30. September 2017 eine deutliche 23:36-Niederlage. Auch das Rückspiel am 17. Februar konnte die HSG mit 21:17 erfolgreich gestalten.

„Den haben wir überhaupt nicht unter Kontrolle bekommen“

„Wir müssen endlich einmal den Bock gegen diesen Gegner umstoßen. Genau aus diesem Grund wollen wir die Begegnung gewinnen. Diese Aufgabe wird jedoch alles andere als einfach werden, da sich Ahrensdorf/Schenkenhorst mit dem ehemaligen Ludwigsfelder Spieler Florian Storm richtig verstärkt hat“, weiß Brade, „zudem wird es darauf ankommen, wie meine Jungs Florian Bosdorf in den Griff kriegen, der uns in der vergangenen Saison das Leben so richtig schwer gemacht hatte. Den haben wir überhaupt nicht unter Kontrolle bekommen.“

„Dafür müssen wir vorne den Druck hochhalten“

Personell muss der Trainer auf zwei ganz wichtige Akteure verzichten. Martin Kelm und Sebastian Köppen befinden sich beide zurzeit im Urlaub. Dafür kann Brade auf die Dienste von A-Jugend-Spieler Danny Fankhänel bauen. „Ich hoffe, dass wir trotz der beiden Ausfälle von Köppen und Kelm den Schwung aus dem Cottbus-Spiel mitnehmen können. Wenn wir in der Abwehr ähnlich gut stehen wie beim Sieg in der Lausitz, dann sollte durchaus was für meine Mannschaft gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst drin sein. Dafür müssen wir vorne den Druck hochhalten und hinten stabil stehen“, weiß Brade, der mit dem bisherigen Saisonverlauf recht zufrieden ist.

„Mit der 26:27-Niederlage in Bad Freienwalde sind wir etwas unglücklich in die neue Spielzeit gestartet. Gegen Brandenburg haben wir dann ein sehr gutes Spiel gemacht, uns dafür leider nicht mit einem Punktgewinn belohnt, da uns die Havelstädter in der Cleverness noch einen Schritt voraus waren“, sagt der HSV-Coach.

„Beim LHC II konnten wir dann endlich die ersten beide Punkte holen. Diese drei bisherigen Partien werden sicherlich ein Spiegelbild der gesamten Saison sein, in der wir ganz starke Partien machen werden und auch einmal schwächere Aufritte aufs Parkett legen. Ich habe viele junge Spieler im Team, die sich erst an das hohe Tempo in der Brandenburgliga gewöhnen müssen“, fügt Brade hinzu.

Von Oliver Schwandt

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