Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald HSV Wildau siegt beim SC Trebbin
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald HSV Wildau siegt beim SC Trebbin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:36 09.10.2018
Trebbins Tim Rosadzinski (l.) kämpft mit Alexander Röschel (HSV Wildau) um den Ball. Röschel verletzte sich in Hälfte zwei schwer. Quelle: Frank Neßler
Wildau

Die Trebbiner Brandenburgliga-Handballer bleiben nach vier Saisonpartien weiter ohne Punkt. Der Aufsteiger verlor sein Heimspiel gegen den HSV Wildau mit 23:26. Schon zur Pause führten die Gäste mit 13:11. „Unsere Fehlerquote im Passspiel ist deutlich zu hoch. Dies war der entscheidende Punkt, dass wir keine Chance hatten“, erklärte Sven Keck, der Trainer der Trebbiner Handballer.

Dabei hatten er und seine Männer sich vor dem Heimspiel durchaus einiges ausgerechnet. „Wir hätten die schwache Bank der Gäste ausnutzen müssen, das haben wir jedoch nicht getan“, ärgerte sich Keck nach der Partie.

Überhastete Abschlüsse seitens der Hausherren führten immer wieder zu unnötigen Ballverlusten

Die Hausherren führten zwar am Samstagabend nach gut zwei Minuten durch Tore von Leon Rühlmann und Silvio Kahle und dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Alexander Röschel mit 2:1, aber dies blieb nur eine Momentaufnahme. Überhastete Abschlüsse seitens der Hausherren führten immer wieder zu unnötigen Ballverlusten. „Wir finden im Moment nicht die richtige Balance, Druck zu machen“, erklärte SC-Trainer Keck, „es fehlen die kontrollierten Bälle, um mit der zweiten Welle Erfolg zu haben.“

Die Gäste bauten ihren Vorsprung auf 11:6 aus. Nach einem Zwischenspurt mit Toren von Chris Schönebeck und Dustin Emmermacher kamen die SC-Handballer auf 11:9 heran. Mit 11:13 aus Trebbiner Sicht ging es dann in die Kabinen.

Eine erfolgreiche Aufholjagd starteten die SC-Handballer zu Beginn des zweiten Durchgangs. Tim Rosadzinski und Arne Pfander glichen zum 13:13 aus. Als SC-Torwart Stephan Schmidt einen Siebenmeter von Jim Ludwig hielt, schien sich das Blatt zu wenden. Die Trebbiner führten, allerdings nur mit zwei Toren (18:16 in der 39. Spielminute). Nur 120 Sekunden später war dies jedoch Geschichte. „Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit nach zehn starken auch zehn schwache Minuten“, sagte SC-Handballer Arne Pfaender, „in denen haben wir die Führung verspielt und dann ging es nach hinten los. In dieser Liga werden unsere Fehler gnadenlos bestraft.“

„Vermutlich ist es das Kreuzband“

Drei Treffer in Folge von Jim Ludwig beim Stand von 19:19 zum 22:19 brachten die Gäste aus dem Dahmeland endgültig auf die Siegerstraße. Der Drei-Tore-Vorsprung wurde vom HSV Wildau bis zur Schlusssirene gehalten. „Es war ein zu teuer erkaufter Sieg“, sagte Gästetrainer Sven Brade. Wildaus Alexander Röschel verletzte sich in der zweiten Halbzeit schwer. „Vermutlich ist es das Kreuzband“, erklärte Brade, „wir sind nicht ansatzweise an die Leistungen der letzten Wochen herangekommen. Am Ende hat meine Mannschaft aber Charakter gezeigt und sich ins Spiel zurückgekämpft. Deshalb war es aus meiner Sicht ein verdienter Sieg.“

In der Tabelle rangiert seine Mannschaft mit 6:4 Zählern auf Rang fünf, der SC Trebbin ist nach vier sieglosen Partien in Folge auf den vorletzten Platz abgerutscht (0:8).

Von Frank Neßler

Den Sonntag nutzte Profiboxer Nick Hannig (32) aus Königs Wusterhausen, um sehr viel Zeit zusammen mit seiner Freundin Saskia Karschunke und dem gemeinsamen sechsjährigen Sohn Lennox zu verbringen. „Wir haben richtig lange ausgeschlafen, waren zusammen spazieren und haben den Kampf noch einmal Revue passieren lassen“, sagt Nick Hannig.

09.10.2018

Mit hängendem Kopf und ziemlich schnellen Schritt verließ Dennis Toroman den Innenraum der Paul-Dinter-Halle. Der Coach des Basketball-Regionalligisten RSV Eintracht Stahnsdorf, der vor drei Jahren noch für die Red Dragons aktiv war, hätte sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicherlich deutlich anders vorgestellt.

01.10.2018

Vor einem ganz schweren Spiel steht Handball-Brandenburgligist HSV Wildau am Sonnabend (29. September). Um 18 Uhr empfängt das Team in der Halle im Wildorado die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. An die beiden Partien gegen die Gäste aus der vergangenen Saison denkt HSV-Coach Sven Brade überhaupt nicht gerne zurück.

28.09.2018