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Dahme-Spreewald HSV Wildau verliert gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst
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10:36 22.02.2018
Dieser Wurf von HSV-Spieler Manuel Thieke (rechts) klatschte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff an den Pfosten des HSG-Tores. Quelle: Oliver Schwandt
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Wildau

„Wir haben ein Spiel verloren, das wir niemals hätten abgeben dürfen“, ärgerte sich Trainer Sven Brade nach der 17:21 (8:11)- Niederlage des HSV Wildau in der Handball-Brandenburgliga gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. In der Tabelle bleibt Wildau mit 10:16 Punkten auf dem siebten Platz hängen, die HSG verbesserte sich auf den achten Rang (10:18).

Die 120 Zuschauer in der Sporthalle im Wildorado sahen einen echt schwachen Beginn beider Mannschaften. Die Abwehrreihen standen sehr kompakt und ließen nur wenige Tormöglichkeiten zu. Die Gäste konnten sich eine kleine 2:0-Führung herausarbeiten, ehe die Gastgeber erst in der neunten Spielminute durch Martin Kelm ihren ersten Treffer bejubelten. „Es war unglaublich, wie schwach wir im Abschluss agierten“, ärgerte sich Brade über das Auslassen zahlreicher Großchancen. Trotzdem schaffte es sein Team, gegen ebenfalls sehr abschlussschwache Gäste den 5:5-Ausgleich herzustellen (16.).

Erst mit einem verwandelten Siebenmeter verkürzte Jim Ludwig auf 6:7

„In dieser frühen Phase der Begegnung waren wir kurzzeitig im Match, ließen es aber erneut durch mangelnde Chancenverwertung zu, dass die Gäste sich einen kleinen Drei-Tore-Vorsprung herausspielen konnten“, so der HSV-Trainer weiter. Brade meinte damit sicherlich die Zeit zwischen der 16. und 24. Minute, in der seiner Truppe nicht ein einziger Treffer gelang. Erst mit einem verwandelten Siebenmeter verkürzte Jim Ludwig auf 6:7 (24.).

In der Folgezeit zogen die Gäste auf 10:7 davon, ehe der spanische Außenspieler Izan Alonso den achten und letzten Treffer für sein Team im ersten Durchgang erzielte. Den Schlusspunkt setzte Mathias Paul für die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, dem mit dem letzten Angriff seines Teams der 11:8-Pausenstand gelang. „Wir haben nur acht Treffer in 30 Minuten erzielt, das war einfach unglaublich. Wir trainieren in jeder Einheit Abschlüsse ohne Ende und können es dann in den Punktspielen einfach nicht abrufen“, so Brade.

In der Folgezeit hatten die HSV-Handballer genügend erstklassige Gelegenheiten

Sein Team erwischte den deutlich besseren Start in die zweite Hälfte. Erst verwandelte Jim Ludwig seinen zweiten Siebenmeter zum 9:11, ehe auf der Gegenseite sein Teamkollege Nicklas Köllner, der seit der Mitte der ersten Halbzeit von Brade ins Tor geschickt wurde, einen Strafwurf der HSG mit tollem Reflex entschärfte. In der Folgezeit hatten die HSV-Handballer genügend erstklassige Gelegenheiten, den Spieß noch umzudrehen. Doch beste Gelegenheiten wurden einfach nicht genutzt.

Bei drei Angriffen in Folge warfen Jan Ihle (41.), Sebastian Köppen (44.) und Manuel Thieke (45.) aus guten Wurfpositionen das Leder an den Pfosten. „Machen wir diese Würfe rein, dann verlassen wir definitiv das Parkett als Sieger“, war sich Brade relativ sicher.

Trotz dieser drei Fehlwürfe bot sich beim 16:17 aus Wildauer Sicht noch einmal die große Möglichkeit, den Ausgleich herzustellen, doch Izan Alonos scheiterte mit einem viel zu lässigen Heber nach einem Alleingang an Gästekeeper Mario Wendtland (53.). So waren es die Gäste aus Ahrensdorf, die routiniert und abgezockt in der Schlussphase ihren Stiefel runterspielten und wenn man den Spielverlauf betrachtet, einen doch eher glücklichen 21:17-Erfolg in Wildau einfahren konnten.

Von Oliver Schwandt

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