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HSV Wildau verliert gegen Lübbenau

Handball-Brandenburgliga HSV Wildau verliert gegen Lübbenau

HSV-Coach Sven Brade war nach dem Abpfiff kaum zu halten. Noch auf der Platte wollte er von den beiden Referees wissen, warum sie so einseitig die Regeln gegen seine Mannschaft ausgelegt hatten. Selbst Vereinspräsident Guido Thieke, der sich sonst überhaupt nicht zu den Schiedsrichtern äußert, war mit der Leistung der Unparteiischen überhaupt nicht zufrieden.

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Nur durch einen unfairen Faustschlag ins Gesicht konnte HSV-Spieler Steffen Löwendorf (4. v. l.) am Torwurf gehindert werden.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. HSV-Coach Sven Brade war nach dem Abpfiff kaum zu halten. Noch auf der Platte wollte er von den beiden Referees wissen, warum sie so einseitig die Regeln gegen seine Mannschaft ausgelegt hatten. Selbst Vereinspräsident Guido Thieke, der sich sonst überhaupt nicht zu den Schiedsrichtern äußert, war mit der Leistung der Unpartei-
ischen überhaupt nicht zufrieden: „Da waren schon einige unverständliche Entscheidungen dabei“, so Thieke, „beide Schiris pfeifen ja selbst für einen Verein. Ich möchte mal erleben, wenn dieser dann so verpfiffen wird, wie sie es mit uns im Match gegen Lübbenau gemacht haben.“

Einen ganz starken Tag erwischte HSV-Keeper Collin Winter

Vor 150 Zuschauern in der Wildauer Sporthalle im Wildorado zeigten die Gastgeber, die ohne den ehemaligen kubanischen Nationalspieler Humberto Julien Lopez gegen die TSG in die Begegnung gingen, besonders im ersten Abschnitt eine solide Deckungsleistung, so dass den Gästen kaum klare Tormöglichkeiten ermöglicht wurden. Einen ganz starken Tag erwischte zudem HSV-Keeper Collin Winter, der über die gesamten 60 Minuten 18 Hochkaräter der Spreewälder mit tollen Paraden entschärfte. „Leider ist es uns im Angriff nicht gelungen, die vorher besprochenen Vorgaben klarer umzusetzen. Hinzu kam wie schon im Spiel in der Vorwoche, dass uns die nötige Konsequenz beim Torabschluss fehlte“, ärgerte sich Sven Brade über die mangelnde Chancenverwertung seines Teams.

„Ich hätte mir da etwas mehr Augenmaß bei den Schiedsrichtern gewünscht“

Im zweiten Spielabschnitt konnten die Spreewälder nach 42 Minuten überhaupt das erste Mal die Führung übernehmen – 13:14 (44.). Diese baute die TSG Lübbenau bis zum Schlusspfiff erfolgreich auf 26:21 aus. „Zum Ende des Matches schien meiner Mannschaft im Deckungsspiel ein wenig die Konzentration auszugehen“, so Brade, „dieser Umstand wurde sicherlich auch mit der Vielzahl der gegen uns ausgesprochenen Zeitstrafen begünstigt. Ich hätte mir da etwas mehr Augenmaß bei den Schiedsrichtern bei den jeweiligen Entscheidungen – speziell in der Schlussphase des Spiels – gewünscht. Ich hoffe sehr, dass wir uns bis zur nächsten Begegnung in Cottbus wieder stabilisieren, um dort die nächsten Punkte zu holen.“ Diese Partie findet am Sonnabend, dem 18. März, um 18 Uhr in der Lausitz statt.

Von Oliver Schwandt

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