Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -9 ° Schneeschauer

Navigation:
Iven Ferch bleibt Netzhopper

Volleyball-Bundesliga Iven Ferch bleibt Netzhopper

Nach einem Knorpelschaden im Knie, den sich Netzhoppers-Mittelblocker Iven Ferch im Training vor dem ersten Volleyball-Bundesligaspiel zuzog, konnte der 20-Jährige in dieser Saison noch keine einzige Partie bestreiten. Im Interview erzählt er unter anderem, wie es zu der Verletzung kam und wie seine sportliche Zukunft aussieht.

Voriger Artikel
HSV Wildau siegt in Lychen
Nächster Artikel
Drei Neue für Red Dragons

Iven Ferch kann aufgrund seiner Knieverletzung die Partien der Netzhoppers nur vom Kampfgerichtstisch aus verfolgen.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Nach einem Knorpelschaden im Knie, den sich Netzhoppers-Mittelblocker Iven Ferch im Training vor dem ersten Volleyball-Bundesligaspiel zuzog, konnte der 20-Jährige in dieser Saison noch keine einzige Partie bestreiten. Im Interview erzählt er unter anderem, wie es zu der Verletzung kam und wie seine sportliche Zukunft aussieht.

Herr Ferch, wie geht es ihnen zurzeit?

Iven Ferch: Bei mir ist soweit alles in Ordnung. Ich hatte ja einen Knorpelschaden, den ich mir unglücklicher Weise im Training zugezogen hatte. In den vergangenen Monaten hatte ich viele Reha-Maßnahmen in Anspruch genommen, sodass ich hoffentlich bald wieder richtig fit werde und zurückkommen kann.

Wie genau kam es zur Verletzung?

Es war ein unglücklicher Trainingsunfall. Beim Blocksprung wollte ich mich drehen und abspringen, dabei habe ich mir dann das Knie verdreht. Ich merkte sofort, dass was kaputt sein musste, denn ich hatte sofort unglaubliche Schmerzen.

Hat sie der Knorpelschaden beruflich eingeschränkt und womit verdienen Sie eigentlich ihr Geld, denn vom Volleyballsport alleine kann man sicherlich nicht leben?

Beruflich eingeschränkt eigentlich nicht, da ich ja noch im Schul- und Leistungssportzentrum Berlin zur Schule gehe und dort gerade mein Abitur mache. Dafür investiere ich sehr viel Kraft und Energie, um später in alle Richtungen, sportlich wie beruflich, abgesichert zu sein. Schlimm war es nur für mich, keinen Leistungssport mehr betreiben zu können. Das war jetzt zwar keine richtige Einschränkung, aber für mich ein harter Rückschlag in meiner sportlichen Entwicklung.

Wo haben Sie denn überhaupt ihre Reha nach der Operation, die Teamarzt Kay Dragowsky vorgenommen hatte, absolviert?

Meine Reha habe ich in der Berliner Praxis von Kay Dragowsky durchgeführt. Physiotherapeut Domenik Lange hat dort sehr gezielt und spezifisch mit mir trainiert, damit ich in Zukunft weiterhin Volleyball auf hohem Niveau spielen kann. In der Reha setzte ich alles daran, schnell wieder einsatzbereit zu sein. Ich freue mich, wenn ich wieder richtig trainieren und zusammen mit dem Team spielen kann.

Wie geht es sportlich bei Ihnen jetzt weiter und was haben Sie in der Zukunft für sportliche Ziele?

Ich versuche jetzt, das Kraftpensum Stück für Stück zu erhöhen. Auf jeden Fall werde ich noch die nächste Saison bei den Netzhoppers spielen. Es wäre anschließend ein Traum, einen Vertrag bei einem Verein wie Friedrichshafen oder bei den BR Volleys zu unterschreiben.

Für viele Leistungssportler ist eine Teilnahme bei Olympia ein großes Ziel. Träumen Sie auch davon?

Olympia ist ein sehr großer Traum von mir. Ich versuche zukünftig alles daranzusetzen, um mir diesen Wunsch erfüllen zu können.

Von Fabio Klimaszewski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.