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Dahme-Spreewald Iven Ferch verstärkt die Netzhoppers
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10:06 09.10.2016
Iven Ferch Quelle: Gerold Rebsch
Königs Wusterhausen

Iven Ferch muss sich jeden Tag ganz schön quetschen, für einen jungen Mann von seiner Größe sind die meisten Schulbänke einfach nicht gebaut worden. Doch der 2,06 Meter große Bundesliga-Profi der Netzhoppers SolWo Königspark KW ist das wie viele Volleyballer schon gewohnt. Mehr (Bewegungs-)Freiheiten als unter den Tischen des Schul- und Leistungssportzentrum in Berlin-Hohenschönhausen, wo Ferch gerade die elfte Klasse absolviert und das Abitur anstrebt, hat er erst, wenn die letzte Unterrichtsstunde vorüber ist. Dann fährt er zum Training nach Bestensee in die Landkost-Arena, wo sich der 19-Jährige täglich drei bis vier Stunden mit seiner Mannschaft auf die im Oktober beginnende Saison in der Volleyball Bundesliga vorbereitet.

Seine Spezialität als Mittelblocker ist es, sich den Angriffen des Gegners mit einem Block entgegenzustellen, aber auch selbst mit wuchtigen Angriffen über die Mitte für Punkte zu sorgen. Neben den bereits länger für die Brandenburger spielenden Daniel Heinecke (30) und Paul Sprung (25) ist er der dritte Spieler im Kader, der auf dieser Position eingesetzt werden kann.

„Da waren die Netzhoppers die beste Adresse“

Sein neuer Trainer Mirko Culic holte ihn aus der Nachwuchsschmiede vom VC Olympia Berlin, wo er im vergangenen Jahr noch in der 2. Bundesliga schmetterte. Jetzt will er sein Können eine Liga höher unter Beweis stellen. „Ich habe einen Verein gesucht, in dem ich die Schule und Leistungssport unter einen Hut bekommen kann. Da waren die Netzhoppers die beste Adresse“, erzählt Ferch, der das Volleyballspielen im bayerischen Mühldorf ab dem neunten Lebensjahr erlernte.

„Natürlich fällt er auf, er ist groß und hat lange Arme“

Dort fiel er auch wegen seiner für den Volleyball prädestinierten Körpergröße auf und wurde vom damaligen Bundestrainer in das Junioren-Nationalteam geholt. Ferch ist so ein Spieler, wie ihn sein neuer Trainer Mirko Culic liebt: jung, ehrgeizig, talentiert. „Natürlich fällt er auf, er ist groß und hat lange Arme. Doch er ist auch am Ball sehr talentiert und will viel Lernen. Ich bin mir sicher, dass er bei uns einen großen Entwicklungssprung machen kann“, so Culic. Neben Zuspieler Sascha Kaleck ist Ferch bereits der zweite Spieler, den die Netzhoppers vom VC Olympia verpflichteten.

Von Matthias Penk

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