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Maximilian Möbis wird WM-24.

Cross-Radsport Maximilian Möbis wird WM-24.

Schade, denn zu dem im Vorfeld anvisierten 20. Rang hat es für den Teupitzer Rad-Crossfahrer Maximilian Möbis bei der U23-Weltmeisterschaft im niederländischen Valkenburg am Ende nicht gereicht, doch mit dem 24. Platz zeigte sich der 19-Jährige nach dem Wettkampf mehr als zufrieden.

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Waren mit dem 24. WM-Platz zufrieden: Maximilian Möbis (r.) und sein Vater Marco, der zugleich der Mechaniker des 19-Jährigen aus Teupitz ist.

Quelle: Privat

Teupitz. Schade, denn zu dem im Vorfeld anvisierten 20. Rang hat es für den Teupitzer Rad-Crossfahrer Maximilian Möbis bei der U23-Weltmeisterschaft im niederländischen Valkenburg am Ende nicht gereicht, doch mit dem 24. Platz zeigte sich der 19-Jährige nach dem Wettkampf mehr als zufrieden. „Wenn man den gesamten Verlauf des Wettkampfes betrachtet, der unheimlich hart und eng umkämpft war, dann muss ich sagen, kann ich mit meiner Platzierung echt gut leben, denn mehr war aus meiner Sicht am Ende für mich nicht drin", sagte der Radsportler aus dem Dahmeland.

Maximilian Möbis hatte bereits vor dem Start ziemlich schlechte Karten

Bei widrigen äußeren Bedingungen – bereits einige Tage vor dem Rennen wurde die 2,9 Kilometer lange Strecke durch anhaltenden Regen aufgeweicht – hatte Maximilian Möbis bereits vor dem Start ziemlich schlechte Karten, denn er musste aus der vierten Reihe aus der 40. Position ins Rennen gehen. „Da ich nicht genügend Weltcup-Punkte auf dem Konto habe, musste ich von so weit hinten aus starten“, erklärte der Teupitzer seine ziemlich ungünstige Ausgangsposition bei diesem WM-Rennen, „die belgischen und niederländischen Fahrer, die bei Cross-Wettkämpfen immer zum Favoritenkreis zählen, bestreiten mehr Rennen als ich und erreichen dementsprechend auch bessere Platzierungen, sodass sie über deutlich mehr Weltcup-Punkte verfügen.“

Nach dem Startschuss verlor Möbis schnell einige Plätze, da er im Gedränge keine Möglichkeit fand, zu überholen, und sich so einige Ränge im Fahrerfeld nach vorne zu arbeiten. „Dieser kurzzeitige Rückschlag hat mich aber nicht wirklich aus dem Konzept gebracht, weil ich einen guten Tag erwischt hatte. Hinzu kamen die ungünstigen Bedingungen auf der Rennstrecke, denn ich liebe es unheimlich, in tiefem Schlamm einen Gegner nach dem anderen zu überholen“, schilderte Möbis den weiteren Rennverlauf.

„Ich hielt mich lange in einer Verfolgergruppe auf“

Seine Stärke spielte es besonders vor großen Schlammpfützen aus, vor denen er von seinem Rad absprang und diese anschließend mit dem Sportgerät auf der Schulter durchlief. Mit dieser Taktik machte der Deutsche unheimlich viel verloren gegangenen Boden wieder gut. „Ich hielt mich lange in einer Verfolgergruppe auf, die ich dann wieder verloren hatte“, berichtete Möbis weiter. Nach fünf gefahrenen Runden, mehr waren bei diesen Wetterverhältnissen in der vorher festgesetzten Rennzeit von 50 Minuten nicht möglich, fuhr Möbis mit 5:34 Minuten Rückstand auf Sieger Eli Iserbyt über die Ziellinie. Der zweite deutsche Fahrer dieser U23-WM erreicht als 46. erst fünf Minuten nach seinem Mannschaftskameraden aus Teupitz die Zieldurchfahrt.

Von Oliver Schwandt

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