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Dahme-Spreewald Mirko Culic bleibt Netzhoppers-Coach
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16:15 26.04.2018
Freuen sich über die weitere Zusammenarbeit: Mirko Culic (l.) und Manager Arvid Kinder. Quelle: Britta Wersinger
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Bestensee

Es hat zwar einige Wochen gedauert, doch am Mittwochnachmittag ist die endgültige Entscheidung gefallen. Mirko Culic wird auch in den kommenden zwei Jahren der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW bleiben.

„Mir liegen die Netzhoppers sehr am Herzen und ich möchte weiterhin das Beste für dieses Team. Ich musste erst intensiv darüber nachdenken, ob und wie ich die Mannschaft noch voranbringen kann. Jetzt bin ich froh, dass die Entscheidung endlich gefallen ist und ich mich auf die Planung der neuen Saison konzentrieren kann“, sagte Culic nach seiner Vertragsverlängerung.

„Das kostet jede Saison enorm viel Kraft“

Geschäftsführer Arvid Kinder, der selbst noch unter Culic als Spieler aktiv war, konnte verstehen, warum sich der Serbe ein paar Wochen Bedenkzeit erbeten hatte: „Nach so einer langen Zeit ist es normal für beide Seiten, sich Gedanken über das Vergangene und die zukünftige Planung zu machen. Für eine junge Mannschaft, wie wir es nun mal sind, ist es dabei extrem wichtig, einen hochmotivierten Trainer zu haben, der das Maximum aus ihr herausholen kann. Das kostet jede Saison enorm viel Kraft.“

Verein und Management sind nach wie vor von der fachlichen Kompetenz von Mirko Culic vollständig überzeugt. „Es gibt immer gewisse Dinge, die es zu verbessern gibt. Einige davon wurden in den letzten Wochen sehr kritisch mit den Spielern, dem Athletiktrainer und dem Chefcoach besprochen“, berichtete Arvid Kinder weiter, „wir haben ein gemeinsames Konzept erarbeitet, um die Zukunft der Netzhoppers positiv zu gestalten.“

Dieses Konzept und die Ergebnisse der gemeinsamen Analyse überzeugten den Trainer und bekräftigen ihn in seiner Entscheidung, in den kommenden 24 Monaten weiterhin den Volleyball-Bundesligisten aus dem Dahmeland zu coachen. Geplant ist zudem, ihm einen Co-Trainer an die Seite zu stellen. Wer das sein wird, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar.

„Beides war für uns schon eine kleine Sensation“

Der 55-jährige Culic hatte bereits in den vergangenen neun Jahren die sportlichen Geschicke der Netzhoppers unter seinen Fittichen. Unter seiner Anleitung spielte sich die Truppe jeweils einmal ins Pokal-Halbfinale und ins Play-Off-Halbfinale. „Beides war für uns schon eine kleine Sensation“, erinnerte sich Kinder. Auch der damalige Zwangsabstieg in die 2. Bundesliga aus finanziellen Gründen demotivierte den Serben und seine Mannschaft nicht, sodass der sofortige Wiederaufstieg ohne einen einzigen Punktverlust gelang.

Die vergangene Saison 2017/2018 verlief dabei nicht so, wie es im Vorfeld erhofft wurde. Verletzungen von wichtigen Eckpfeilern im Team warfen die Jungs immer wieder zurück, sodass wichtige Punkte nicht geholt werden konnten und knappe Spiele verloren gingen. Das Team verfehlte zudem das selbstgesteckte Saisonziel – Erreichen der Play-Offs – und beendete die Spielzeit auf dem 9. Tabellenplatz.

Nachdem die Schlüsselposition im Bundesligateam endlich besetzt ist, wird in den kommenden Tagen und Wochen der weitere Kader für die neue Saison in Angriff genommen. „Wir werden mit allen Spielern sehr intensive Gespräche führen. Auch mit Luke Herr, den wir gerne weiterhin an unseren Verein binden wollen. Ob dieses Vorhaben auch finanziell zu stemmen ist, werden wir sehen“, sagte der Geschäftsführer.

Von Oliver Schwandt

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