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Dahme-Spreewald Kicken bis Mitternacht bei der SG Wacker Motzen
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17:59 09.01.2019
Fußball unter Flutlicht bei der SG Wacker Motzen bis tief in die Nacht. Quelle: verein
Motzen

Als die Flutlichtmasten standen, Anfang der Nullerjahre, sorgte die neue Anlage auch für eine Idee, die heute längst zum Klassiker im Vereinsleben der SG Wacker geworden ist. „Wir haben damals nach einer Turnierform gesucht, die sich von anderen Veranstaltungen abhebt“, erinnert sich Jens Haßka, der Präsident, „und die Möglichkeit, unter Flutlicht spielen zu können, hat dafür gesorgt, dass wir 2001 das erste Mitternachtsturnier ausgetragen haben.“

Der Kick im Dunklen, der seitdem jedes Jahr im Juli ausgetragen wird und erst spät in der Nacht endet, gehört weit über die Grenzen der 1300-Einwohner-Gemeinde Motzen, einem Ortsteil der Stadt Mittenwalde, zu den Aushängeschildern der Sportlandschaft. „Es gibt viele Mannschaften, die gerne mal mitspielen würden“, sagt Haßka, „aber nicht nur sportlich ist das Turnier reizvoll, es gehört auch zu den Höhepunkten unseres Vereinslebens. Es ist für uns ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt.“

Tänzer sorgen für Zuwachs

180 Mitglieder hat die SG Wacker Motzen derzeit. Für Zuwachs im Verein sorgte beispielsweise auch die Tanz-Abteilung, die erst 2010 aus dem märkischen Boden gestampft wurde. „Das hat ganz klein angefangen“, erinnert sich Vereinschef Haßka, „und jetzt hat die Abteilung schon mehr als 50 Mitglieder und feiert regelmäßig Erfolge.“

Begonnen hatte die Vereinsgeschichte 1912: In dem Jahr, in dem die Titanic mit einem Eisberg kollidierte und die erste Diesellokomotive der Welt fertiggestellt wurde, hob man in Motzen im heutigen Landkreis Dahme-Spreewald die SG Wacker aus der Taufe, die im wahrsten Sinne zum Schwungrad in Sachen Sport wurde. Bewegte Jahrzehnte folgten, es gab die üblichen Höhen und Tiefen beim Marsch eines Vereins durch bewegte Jahrzehnte. „Da der Sportverein Wacker Motzen zum Arbeiter-Sportbund gehörte“, heißt es in der Chronik, „wurde er 1933 verboten und sein Eigentum beschlagnahmt. Nach 1945 fanden sich die Mitglieder wieder zusammen und im Winter 1945/46 jagten sie bereits, mit jungen Kräften aufgefrischt, dem Fußball nach. Im Jahre 1954 wurde mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt in der Gaststätte Siebenmark eine Frauensportgruppe ins Leben gerufen.“

Von Chemie zurück zu Wacker

Während der Zeit in der DDR wurde der Verein zu einer Betriebssportgemeinschaft umgewandelt. „Wegen des Plastik-Verarbeitungswerkes in Motzen, das es ja heute noch gibt, hießen wir damals Chemie“, erinnert sich Jens Haßka, der 1965 als Zehnjähriger der BSG mit den Sektionen Fußball, Frauengymnastik, Leichtathletik, Bogenschießen und einem Spielmannszug beitrat und in der Schüler-Fußball-Mannschaft seine lange Laufbahn im Dienste des Vereins begann. Nach der Wende benannte sich der Verein wieder in Wacker zurück.

2002 übernahm Jens Haßka den Vorsitz. Was erhofft sich das Urgestein für seine SG Wacker in der Zukunft? „Ich habe lange für ein Kunstrasen-Kleinfeld gekämpft“, berichtet Jens Haßka, „das Projekt, das für den Nachwuchs-Trainingsbetrieb sehr wichtig gewesen wäre, ist am Ende leider nicht umgesetzt worden. Ich würde mir wünschen, dass doch noch ein Kunstrasenplatz gebaut wird.“ Denn wichtig für den Verein sei vor allem die Förderung der Jugend in allen Abteilungen, „die gute Zusammenarbeit in Form einer Patenschaft mit der Grundschule Töpchin und das gute Miteinander auch mit den vielen Sponsoren und passiven Mitgliedern.“

Von Lars Sittig

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