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Dahme-Spreewald Netzhoppers ärgern Friedrichshafen
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10:49 22.10.2017
Netzhoppers-Spieler Theo Timmermann (M.) lässt bei diesem Schmetterball Scott Michael Kevorken (l.) und Simon Tischer vom VfB Friedrichshafen nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Dass der 3:2-Erfolg beim TV Rottenburg keine Eintagsfliege war, hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW im Heimspiel gegen den 13-fachen Deutschen Meister VfB Friedrichshafen eindrucksvoll bewiesen. Zwar mussten sich die Dahmeländer nach 106 Spielminuten den Süddeutschen mit 1:3 (24:26, 17:25, 25:23, 19:25) geschlagen geben, doch was die Netzhoppers zeitweise den 518 Zuschauern in der Landkost-Arena boten, war Volleyballsport vom Feinsten.

So sah es auch Coach Mirko Culic nach der Partie: „Mein Team konnte lange mit dem Spitzenteam vom Bodensee mithalten. Schade war nur, dass wir den ersten Satz nicht zugemacht haben, sonst wäre durchaus ein Punktgewinn für uns drin gewesen. Gegen den VfB Friedrichshafen zu verlieren, sehe ich aber nicht als großes Problem.“ Auch Manager Arvid Kinder zeigte sich beeindruckt vom Spiel der Hausherren. „Es machte richtig Spaß, den Jungs von draußen zuzugucken. Ich denke, wir sind in diesem Jahr deutlich weiter, als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorsaison“, so Kinder.

Beide Mannschaften agierten in den 27 Minuten auf Augenhöhe

Im ersten Durchgang konnte sich kein Team so richtig einen Vorteil rausarbeiten. Beide Mannschaften agierten in den 27 Minuten, die der erste Abschnitt dauerte, auf Augenhöhe. Die Gastgeber begannen zwar die Anfangsphase diesen Durchganges ziemlich nervös, davon zeugten fünf Aufschlagfehler in Folge, konnten sich zum Ende hin jedoch wieder fangen. Beim 24:24 war sogar der Satzgewinn drin, doch mit etwas Glück sicherte sich der VfB diesen Durchgang knapp mit 26:24. Auch der zweite Spielabschnitt ging mit 25:17 an die Truppe vom belgischen Trainer Vital Heinen.

Anschließend mussten die Gastgeber etwas ihrer kräfteraubenden Spielweise Tribut zollen

Dann folgte die beste Phase der Gastgeber aus Königs Wusterhausen. Angetrieben von den lautstarken eigenen Fans und mit einem kanadischen Zuspieler Luke Herr am Netz, der im zweiten Match für seinen neuen Verein eine beeindruckende Vorstellung zeigte, holten sich die Dahmeländer den dritten Durchgang völlig verdient mit 25:23, wobei sie zeitweise mit sechs Punkten vorne lagen. Anschließend mussten die Gastgeber etwas ihrer kräfteraubenden Spielweise Tribut zollen, so dass sich Friedrichshafen Satz vier mit 25:19 sichern konnte.

Am kommenden Sonnabend, dem 28. Oktober, müssen die Netzhoppers um 20 Uhr beim TV Bühl antreten. „Mit der gezeigten Leistung gegen den VfB Friedrichshafen sind wir sicherlich in der Lage, auch beim TV etwas Zählbares zu holen“, ist sich Mirko Culic im Vorfeld der Partie in der Bühler Großsporthalle sicher.

Von Oliver Schwandt

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