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Dahme-Spreewald Netzhoppers empfangen SVG Lüneburg
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13:55 16.03.2018
Der Vertrag von Netzhoppers-Coach Mirko Culic (M.) läuft zum Saisonende aus, deshalb könnte der 55-Jährige im Spiel gegen Lüneburg eventuell das letzte Mal in der Landkost-Arena die Mannschaft betreuen. Quelle: Oliver Schwandt
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Am Samstagabend bestreitet Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW sein letztes Heimspiel in dieser Saison. Gegner ist ab 19 Uhr in der Landkost-Arena der Tabellensechste SVG Lüneburg. Die Niedersachsen rangieren zwar im Mittelfeld der Liga, gehören sicherlich aber mit zu den spielstärksten Mannschaften in der Bundesliga.

Das weiß auch Netzhoppers-Coach Mirko Culic: „Wie unangenehm Lüneburg zu bespielen ist, mussten erst vor gut einem Monat die BR Volleys erleben, als sie bei der SVG eine klare 0:3-Pleite kassierten.“ Sein Team konnte im Hinspiel bei der 1:3-Niederlage wenigstens einen Satz für sich verbuchen, der auch im heutigen Spiel erreicht werden soll.

„Natürlich wollen wir versuchen, die Lüneburger etwas zu ärgern, um vielleicht für eine kleine Überraschung zu sorgen“, so Culic weiter, „dieses Vorhaben dürfte aber nur im Bereich des Möglichen sein, wenn alle meine Jungs noch einmal an ihre Leistungsgrenze gehen.“

In vielen Begegnungen zuvor nicht genutzt wurden

Dass seine Mannschaft in der Lage ist, mit den Top-Teams der Liga mitzuhalten, zeigte erst der letzte Aufritt der Netzhoppers vor einer Woche bei den BR Volleys. Im dritten Durchgang hatten die Dahmeländer drei Matchbälle, die wie bereits in vielen Begegnungen zuvor nicht genutzt wurden.

„Sollten wir gegen Lüneburg in eine ähnliche Situation kommen, dann müssen wir den Sack eiskalt zumachen. Nur so können wir es schaffen, die Norddeutschen etwas zu ärgern“, sagte der Netzhoppers-Trainer, der im Match gegen Lüneburg vielleicht das letzte Mal in der Landkost-Arena seine Jungs betreuen wird.

Der Vertrag des des 55-Jährigen läuft zum Saisonende aus. „Wir würden ihn gerne behalten. Er passt zu uns, er identifiziert sich total mit seiner Aufgabe“, sagte Manager Arvid Kinder. Doch Culic zögert. „Ich weiß nicht, ob ich bleibe. Ich muss das mit meiner Frau klären“, sagt er. Seine Ehefrau hat seit Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Belgrad, die beiden führen eine Fernehe. „In zwei, drei Wochen werde ich eine Entscheidung getroffen haben“, kündigte der Trainer an.

„Er verfügt über ein sehr gutes Netzwerk“

Culic gilt bei den Netzhoppers als Institution. Seit neun Jahren arbeitet er ohne Unterbrechung bei dem Verein als Cheftrainer. Trotz des stets engen Finanzrahmens des Clubs gelang es ihm immer wieder, eine bundesliga-taugliche Mannschaft auf die Beine zu stellen. „Er verfügt über ein sehr gutes Netzwerk“, lobte Kinder. Als die Netzhoppers wegen finanzieller Probleme 2013 in die 2. Bundesliga strafversetzt wurden, führte Culic das Team ungeschlagen sofort wieder in die Bundesliga zurück.

In der laufenden Saison sind die Netzhoppers zwei Spieltage vor Saisonschluss als Tabellenneunter frei von Abstiegssorgen, haben aber auch keine Chance mehr, die Playoffs zu erreichen.

Von Oliver Schwandt

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