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Dahme-Spreewald Netzhoppers empfangen TV Rottenburg
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12:53 07.03.2017
Will auch nach dem Spiel gegen Rottenburg jubeln: Netzhoppers-Coach Mirko Culic. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Zum ersten Pre-Playoff-Spiel im Modus „Best of Three“ empfängt Volleyball-Bundesligst Netzhoppers SolWo Königspark KW in der Landkost-Arena den TV Rottenburg. Sicherlich denken die Netzhoppers-Fans noch an das Spiel gegen die Schwaben vom 25. Februar zurück, bei dem sich die Dahmeländern mit dem TV einen echten Fight über die gesamte Spieldauer von 120 Minuten lieferten und sich am Ende im Tie-Break mit 3:2-Sätzen (25:19, 22:25, 25:18, 23:25, 15:10) durchsetzten. Besonders im fünften Abschnitt zeigte die Mannschaft von Coach Mirko Culic eine wahre Energieleistung, denn die Netzhoppers sicherten sich diesen Satz noch, obwohl sie schon mit 1:7 aussichtslos hinten lagen.

„Da haben meine Jungs gezeigt, was wirklich in ihnen steckt“, denkt Culic an die Begegnung zurück, die er so in seiner jahrelangen Karriere als Volleyballtrainer noch nicht erlebt hatte. „An so ein Match kann ich mich wahrlich nicht erinnern. Diese Partie wird sicherlich in die Bundesligageschichte des Vereins eingehen“, so der serbische Coach der Netzhoppers.

„Mit dem VfB beschäftige ich mich aktuell natürlich noch nicht“

Culic weiß ganz genau, dass es in den Pre-Play-Off-Spielen immer sehr eng zugeht: „Wir dürfen uns im ersten Spiel keine größeren Schwächephasen erlauben, da diese gnadenlos von Rottenburg ausgenutzt werden. Es ist sehr wichtig, dass wir zuhause mit einem Sieg starten, um drei Tage später in Rottenburg alles klar zu machen. Sollten wir dort verlieren - wie es ja im Hinspiel beim 2:3 bereits der Fall war - dann haben wir am Mittwoch, dem 15. März, erneut einen Matchball, um in die Play-Offs einzuziehen.“ In diesen würde der deutsche Rekordmeister VfB Friedrichshafen der Gegner sein, gegen den es in dieser Saison bereits drei Niederlagen zu verbuchen gab. „Mit dem VfB beschäftige ich mich aktuell natürlich noch nicht. Unser Hauptaugenmerk liegt jetzt erst einmal auf den Partien gegen Rottenburg, die noch einmal alles von meinem Team abverlangen werden“, weiß Culic im Vorfeld der heutigen Begegnung.

Die Baden-Württemberger beendeten die Hauptrunde mit sechs Siegen und 18 Punkten auf dem neunten Rang. Dass der TV auf keinen Fall unterschätzt werden darf, zeigten Siege der Mannschaft unter anderem in Herrsching (3:1) und gegen den TV Ingersoll Bühl (3:0) in der abgelaufenen Bundesliga-Hauptrunde. Hinzu kommt, dass die Süddeutschen mit Hans Peter Müller-Angstenberger einen Trainer an der Seitenlinie haben, der sein Team von außen lautstark und mit viel Emotionen unterstützt, wodurch er immer wieder neue Reizpunkte bei seiner Truppe setzt.

Seine Rolle übernahm bei United Rhein-Main Theo Timmermann

Rechtzeitig zum heutigen Match kann Culic auf Libero Kamil Ratajczak zurückgreifen, der in Frankfurt aufgrund von Rückenproblemen noch geschont wurde. Seine Rolle übernahm bei United Rhein-Main Theo Timmermann, der eine gute Vorstellung auf einer für ihn ungewohnten Position zeigte. Auch Zuspieler Taylor Hammond ist wieder dabei, nachdem er seine Lungenentzündung auskuriert hat.

Bereits in der vergangenen Woche absolvierte er das komplette Mannschaftstraining. Aber es ist davon auszugehen, dass Culic mit Kaleck als Zuspieler beginnen wird, da dieser in den vergangenen Partien Top-Leistungen zeigte.

Von Oliver Schwandt

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