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Dahme-Spreewald Netzhoppers sorgen für neuen Rekordeintrag
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13:50 22.02.2018
Mirko Culic musste im zweiten Satz besonders viele Punkte mitschreiben. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

An diese Volleyball-Bundesliga-Begegnung beim TSV Herrsching werden die Spieler der Netzhoppers SolWo Königspark KW sicherlich noch sehr lange zurückdenken. Nicht, weil sie dieses denkwürdige Match in der Nikolaushalle mit 0:3-Sätzen verloren haben, sondern weil sie es im zweiten Abschnitt nicht fertig brachten, zehn eigene Satzbälle in etwas Zählbares umzumünzen. Am Ende sicherten sich die Gastgeber vor 650 Zuschauern diesen rekordverdächtigen Durchgang nach 44 Spielminuten mit 43:41.

„So einen Mammutsatz habe ich in meiner langen Trainerlaufbahn noch nie erlebt“

Mit diesem Ergebnis schaffte es Abschnitt zwei in der ewigen Bestenliste der längsten Sätze in der Bundesliga auf den geteilten ersten Platz, denn 2002 gab es in der Partie SSC Berlin gegen VV Leipzig einen Durchgang, der ebenfalls 43:41 endete. „So einen Mammutsatz habe ich in meiner langen Trainerlaufbahn noch nie erlebt“, sagte Netzhoppers-Coach Mirko Culic, „ich muss meinem Team ein dickes Kompliment aussprechen, das eine tolle Moral in diesem Durchgang gezeigt hatte. Für mich war es am Ende nur schade, dass durch eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der einen klaren Ausball für den TSV als gut wertete, und damit meine Jungs um ihren verdienten Lohn gebracht wurden.“

Nach 21 Minuten war ein deutliches 25:14 für den TSV auf der Anzeigetafel zu finden

Bereits im ersten Abschnitt boten die Netzhoppers, die ohne Kapitän Daniel Heinecke und den weiterhin verletzten Filip Gavenda angetreten waren, den Bayern ordentlich Paroli. Knapp mit 25:23 ging Satz eins an die Gastgeber. Nach dem kräfteraubenden zweiten Durchgang war im Schlussabschnitt die Gegenwehr der Dahmeländer nicht mehr allzu groß. Nach 21 Minuten war ein deutliches 25:14 für den TSV auf der Anzeigetafel zu finden. „Meine Mannschaft hat in Herrsching eine gute Leistung gezeigt, mit der wir zufrieden sein können“, resümierte Culic nach dem Spielende.

Von Oliver Schwandt

„Wir haben ein Spiel verloren, das wir niemals hätten abgeben dürfen“, ärgerte sich Trainer Sven Brade nach der 17:21 (8:11)- Niederlage des HSV Wildau in der Handball-Brandenburgliga gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. In der Tabelle bleibt Wildau mit 10:16 Punkten auf dem siebten Platz hängen, die HSG verbesserte sich auf den achten Rang (10:18).

22.02.2018

Ohne Kapitän Daniel Heinecke ist Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW am Freitagmittag zum Auswärtsspiel beim TSV Herrsching, das am Sonnabend um 19 Uhr in der Nikolaushalle angepfiffen wird, gereist. „Daniel liegt mit einer Grippe flach und muss Antibiotika nehmen“, berichtet Trainer Mirko Culic.

21.02.2018

In der Sporthalle im Wildorado empfangen am Sonnabend, dem 17. Februar, um 18 Uhr die Brandenburgliga-Handballer vom HSV Wildau die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Das Hinspiel hatten die Dahmeländer nach einem schwachem Auftritt deutlich mit 23:36 verloren. „An diese Partie kann ich mich noch ganz genau erinnern“, sagt HSV-Trainer Sven Brade.

21.02.2018
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