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Dahme-Spreewald Netzhoppers stehen im Viertelfinale
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19:47 04.11.2018
Bruno Lima von den Volleyball Bisons Bühl bleibt mit diesem Schmetterball in der Netzhoppers-Mauer Casey Schouten, Arran Chambers und Dirk Westphal (v. l. n. r.) hängen. Quelle: Fabio Klmaszewski
Bestensee

Netzhoppers-Coach Mirko Culic war die Freude nach dem Spiel sichtlich anzusehen. Mit einem Lächeln im Gesicht klatschte er nach dem Matchball mit jedem einzelnen Akteur seiner Mannschaft ab. Sein Team setzte sich nach einer Spielzeit von 84 Minuten mit 3:0-Sätzen (25:22, 31:29, 25:21) im Achtelfinale des Deutschen Volleyball-Pokals gegen Ligakonkurrent Volleyball Bisons Bühl durch.

Gegen den selben Gegner und Pokalfinalisten aus der vergangenen Saison (0:3-Niederlage im Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen) schieden die Dahmeländer ebenfalls mit 0:3 im Achtelfinale des Pokalwettbewerbs 2017/2018 aus. Auch in den beiden Punktspielen waren die Netzhoppers in der letzten Spielzeit jeweils mit 0:3-Sätzen den Bühlern unterlegen.

„Ich denke, mein Team hat die richtige Reaktion auf die Niederlage in Düren in der Bundesliga gegeben“, freute sich Culic, „wir wollten den Sprung ins Viertelfinale schaffen. Das ist uns mit einer guten Leistung vor unseren Fans auch gelungen. Diese Leistung macht Mut für die kommenden Aufgabe gegen die SVG Lüneburg am Sonntag.“ Culic schenkte vor nur 323 Zuschauern in der Bestenseer Landkost-Arena seiner eingespielten „Starting Six“ mit Luke Herr, Dirk Westphal, Casey Schouten, Theo Timmermann, Kenneth Rooney und Arran Chambers in dieser Begegnung gegen die Süddeutschen das Vertrauen.

Mit einer sehr konzentrierten Leistung

Zwar ging Bühl schnell mit 2:0 in Führung, doch die Dahmeländer schüttelten sich kurz und konnten sich innerhalb weniger Minuten einen Zwei-Punkte-Vorsprung erarbeiten (5:3). Mit einer sehr konzentrierten Leistung und einer hervorragenden Blockarbeit setzten sich die Brandenburger zwischenzeitlich bis auf 11:5 ab.

Eine Auszeit der Bisons brachte nicht den erhofften Erfolg. Die Dahmeländer spielten weiterhin konzentriert ihren Stiefel herunter und verteidigten erfolgreich ihren Fünf-Punkte-Vorsprung (16:11, 19:14, 20:15). Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich bis auf 22:22 heran. Nach einem Aufschlagfehler von Bisons-Spieler Felix Orthmann traf Theo Timmermann mit einem platzierten Schmetterball zum 24:22. Ein erfolgreicher Dreierblock von Maximilian Auste, Dirk Westphal und Iven Ferch sorgte anschließend für den wichtigen Satzerfolg.

Im zweiten Durchgang gehörte eindeutig den Gästen die Anfangsphase. Sie lagen schnell mit 7:4 vorn und verwalteten diese Führung über weite Strecken (14:10, 18:14). Diesmal waren es die Netzhoppers, die mit einer unheimlichen Energieleistung wieder zurück in die Partie fanden. Ein platzierter Schmetterball von Westphal zum 15:18 eröffnete die Aufholjagd. Durch einen erfolgreichen Doppelblock von Schouten und Chambers gingen die Gastgeber mit 19:18 das erste Mal in Führung.

In der Schlussphase lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Bühl schaffte es jedoch nicht, vier Satzbälle zu verwandeln. Da waren die Gastgeber diesmal etwas abgebrühter. Nach einem sehr guten Aufschlag von Timmermann,“nagelte“ Westphal den Abpraller zum 31:29 ins gegnerische Feld.

Durch diese Umstellungen im Team kam Bühl zwar noch einmal auf 18:21 heran

Im dritten Durchgang ließen die Netzhoppers nicht eine Sekunde nach. Starke Aufschläge von Timmermann, Schouten und Westphal und eine weiterhin gute Blockarbeit sorgten für sichere zwischenzeitliche Führungen (7:3, 13:8, 17:11). Culic hatte dadurch die Möglichkeit, allen seinen Akteuren etwas Spielpraxis zu ermöglichen. Durch diese Umstellungen im Team kam Bühl zwar noch einmal auf 18:21 heran, doch Westphal nutzte den zweiten Satzball zum 25:21 eiskalt aus.

Von Oliver Schwandt

Michael Klotz organisiert in der Tischtennis-Landesklasse Dahmeland als Staffelleiter den Spielbetrieb und engagiert sich seit langem bei seinem Heimatverein. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte war der 42-Jährige bereits in vielen Ehrenämtern tätig. Einer der Gründe: Ein Perspektivwechsel – um den Aufwand genügend wertzuschätzen.

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